Bücher, schnell gelesen: Teil 1.004

Jean-luc Bannalec - Bretonische Brandung (Kiepenheuer & Witsch, 2013)
Jean-luc Bannalec – Bretonische Brandung (Kiepenheuer & Witsch, 2013)

Gelesen: 03. – 08.09.2013 (Zeit nicht genommen), netto 341 Seiten

Hoppla, ein neues Genre? Das ist noch mehr Krimi (oder aber versteckte Werbung der Tourismus Zentrale Bretagne) der noch mehr Lust auf eine Reise macht als der erste Band!

Eigentlich spielt die ganze Geschichte auf einer kleinen Inselgruppe vor der Küste der Bretagne, die einfach nur großartig ausschaut. Wow! Auf diesen Inseln gibt es natürlich einen ganz eigenen Menschenschlag und dieser ist natürlich wie der Rest der Welt einander auch mal „spinnefeind“.

Viel besser als im ersten Fall des Kommissar Dupain werden hier falsche Spuren gelegt und mehrere große Fälle aufgebaut – die Auflösung des ganzen ist dann tatsächlich sowas wie eine Überraschung. Gut gemacht!

Und natürlich: Da will ich hin, ohne Frage!

Soundtrack dazu: Sub Kids, was sonst?

 

Bücher, schnell gelesen: Teil 999

Irvine Welsh - Crime (Kiepenheuer & Witsch, 2013)
Irvine Welsh – Crime (Kiepenheuer & Witsch, 2013)

Gelesen: 16.07 – 08.08.2013 (Zeit nicht genommen), netto 469 Seiten.

Outsch, das war schwere Arbeit. Der Krimi von Irving Welsh (bekannt aus Kino und Fernsehen als Autor von „Trainspotting“) hatte für mein Lesen einfach nicht den richtigen Flow, ob das jetzt am Original oder an der Übersetzung lag kann ich nicht sagen – ich habe mich jedenfalls schwer getan und deswegen und wg. einer arbeitsbedingten Reise nicht genug Zeit und Ruhe zum lesen gehabt.

Es ist fast schon ein Road-Movie, dennoch als Krimi angelegt. Der arg abgewrackte Polizist Ray Lennox aus Edinburgh hat eine Menge Probleme, mit einem ist er in Florida um Urlaub zu machen und um ihr ein Eheversprechen zu geben. Die anderen Probleme sind zuhause, wo er ein gnadenloser Jäger von Kinderschändern ist. Und in seinem Kopf, wo sie Sucht nach Drogen und Alkohol sich in der Vordergrund drängt. Und in seinem Körper, den er ordentlich kaputt macht. In diesem Zustand geht er in Miami auf Sauf- und Drogentour und gerät in sein Spezialgebiet: Was er zuhause in Schottland nicht geschafft hat kann er jetzt in den US of A schaffen – ein kleines Mädchen aus den Händen von Kinderschändern retten.

Die Geschichte ist gut, die Sprache bildhaft genug um Gewalt, Blut, Drogen und Sex zu zeigen – einzig der oben zitierte Flow passte aus irgendeinem Grund nicht. Ein gutes Buch, ohne Frage, aber mehr kaufe ich von ihm mal nicht.

Soundtrack dazu: The Exploited, was sonst?

PS: Danke für das Cover – endlich wurde einmal ein Original übernommen!

Irving Welsh - Crime ( W. W. Norton & Company, 2009)
Irving Welsh – Crime ( W. W. Norton & Company, 2009)

 

Bücher, schnell gelesen: Teil 926

Jean-Luc Bannalec - Bretonische Verhältnisse (Kiepenheuer & Witsch, 2012)
Jean-Luc Bannalec – Bretonische Verhältnisse (Kiepenheuer & Witsch, 2012)

Gelesen: 17. – 20.07.2012 (Zeit nicht genommen), netto 293 Seiten.

Ein Krimi vorgeblich aus Frankreich, das hatte ich schon lange nicht mehr in meiner Sammlung. Was beim Lesen sofort ins Auge fällt, ist das der Autor sehr viel Wert darauf legt die Bretagne (oder, altdeutsch und viel schöner, Kleinbritannien) in all ihrer Schönheit zu beschreiben. Das Land die Menschen, ihre Eigenheiten und ihre deutlich andere Art zu Leben als die „Pariser“ ist der Kern dieses Buches – der aus Paris „strafversetzte“ Kommissar und seine Ermittlungen in 2 Todesfällen sorgen für die Bindung.

Schönes Konzept, gut ausgeführt durch einen deutschen Autor und nicht nur wegen dieses Buches möchte ich eigentlich tatsächlich mal in die Bretagne (eigentlich ehr weil ich „Felsen und Meer“ so sehr mag!).

Der Krimi im Reisebuch ist leidlich spannend, mit ein paar guten falschen Fährten und einem halbwegs spannenden Ende. Mir zu wenig „Brutal“, aber das hätte auch nicht gepasst. Schönes Ding, beste Reiselektüre sagt man wohl so.

Soundtrack dazu: Les Collabos, was sonst!