Bücher, schnell gelesen: Teil 909

Guillermo del Toro, Chuck Hogan - Die Nacht (Heyne, 2012)
Guillermo del Toro, Chuck Hogan - Die Nacht (Heyne, 2012)

Gelesen: 23. – 24.04.2012 (Zeit nicht genommen), netto 417 Seiten.

Mit dem Amerikaner Chuck Hogan und dem Mexikaner Geuillermo del Toro habe sich da auch 2 gefunden, die sich offensichtlich gar nicht suchen mussten. Ihre Vampir-Trilogie („Die Saat„, „Das Blut„, „Die Nacht„) entspricht überhaupt nicht dem „Buffy“-TV Ramsch der in den letzten Jahren seine Hochzeit hatte. Es ist vielmehr ein knallharter Endzeitslasher, der sowohl spannend als auch hintergründig ist. Vor allem hat ein paar coole Erklärungen für bestimmte Dinge die uns schon immer gewundert haben.

Die Nacht“ spielt 2 Jahre nachdem die Vampire die Macht auf der Erde übernommen haben und die Menschen als Handlager oder Vieh versklavt haben. Unsere „Helden“ sind immer noch im Wiederstand aktiv, aber reichlich desillusioniert – der Hauptcharakter des Buches ist jetzt ein runtergekommener Tabletten- und Alkholjunkie, da nur eine ewig breite Birne vor den Einflüsterungen des Vampir-Meisters schützt. Das ganze führt – natürlich – unausweichlich zu einer (persönlichen) Niederlage. Der Weg dahin ist spannend wie bei den beiden anderen Büchern und am Ende, ja, da gibt es natürlich kein Happy End. Passt.

Zitat aus dem Internet (damn Internet, never forgets): “ Basically it’s just one hell of a fun read you can really sink your teeth in.“ Wie passend!

Soundtrack dazu: Misfits!