Tag: Garry Disher

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.180

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.180

    Garry Disher - Bitter Wash Road (Unionsverlag, 2015)
    Garry Disher – Bitter Wash Road (Unionsverlag, 2015)

    Gelesen: 16. – 22.06.2016 netto 337 Seiten.

    Garry Disher schreibt so ganz verschiedene Krimis – von relaxten und sonnendurchfluteten Krimis bis zu Krimis aus der Sicht von … Kriminellen.

    Bitter Wash Road” spielt im ländlichen Australien, dort wo karge Böden ein karges auskommen bieten, wo Polizeistationen mit einem Mann in Privathäusern sind. Und eine Streifenfahrt schnell mal ein paar hundert Kilometer lang ist. Constable Hirsch wurde dorthin strafversetzt ohne was ausgefressen zu haben – und kommt aus dem Problemviertel der Großstadt in das große nichts … voller versteckter Probleme.

    Alle leben einfach und alle haben irgendwie Dreck am Stecken. Vordergründig sind alle Stützen dieser fragilen Gesellschaft in der Einöde, hinten sind sie alle Verstrickt in Korruption, Amtsmissbrauch, Gewalt gegen Schwache und sexuelle Nötigung. Und hier kommt das Déjà-vu für Hirsch: Wieder muss er gegen kriminelle Polizisten vorgehen und dabei selber überleben.

    Spannend, mit vielen kleinen und überraschenden Wendungen und eine großartige Mileu-Studie über das …. Landleben. Unbedingt lesen, wartet nicht auf den Australienurlaub!

    Soundtrack dazu: Main Street Brats – was sonst?

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.091

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.091

    Garry Disher - Dirty Old Town (Pulp Master, 2013)
    Garry Disher – Dirty Old Town (Pulp Master, 2013)

    Gelesen: 01. – 03.02.2015, netto 317 Seiten.

    Garry Disher kannte ich bisher nur von UT Metro, seine “Challis/Destry” Serie sind echt relaxte, sonnendurchflutete australische Cop Stories. Aber daneben hat er auch eine Serie mit einem Kriminellen als Helden – die “Wyatt” Serie. Und in die bin ich nun durch Zufall hineingestolpert.

    Das wichtigste Vorweg: Das Cover ist grausam, aber ich darf nicht meckern: Pulp Master lässt alle seiner Bücher mit einem individuellen Cover von einem Maler gestalten. Also “einheitlich”, so wie ich es mag. Optisch ist es einfach nicht mein Ding. Pech für mich.

    Belohnt wurde ich mit einer coolen Story um coole Gangster: Aus einem kleinen Raub wird ein großes Chaos und jeder betrügt fast jeden und “Vertrauen” wäre gleichbedeutend mit “Tod”. Dazu kommen noch ein paar überraschende bzw. überraschte Tote, so das es ein flottes Gemetzel ist in dem es immerhin um viel Geld geht. Großartige Charaktere, flotte Story – ich kauf jetzt den Rest (beides: Garry Disher bei Pulp Master und alle von Pulp Master).

    Soundtrack dazu: Chainsaw Hookers, was sonst?

    PS: Das original Cover gefällt mir daher leider besser…

    Garry Disher - Wyatt (Text Publishing, 2010)
    Garry Disher – Wyatt (Text Publishing, 2010)