Bücher, schnell gelesen, Teil 867

Adrian McKinty - Michael Forsythe Trilogie (Suhrkamp 2010/2011)
Adrian McKinty - Michael Forsythe Trilogie (Suhrkamp 2010/2011)

Gelesen: „Todestag“ 15.10. – 21.10.2011 (Zeit nicht genommen), netto 423 Seiten.

Der dritte Teil der Trilogie zieht in Sachen Tempo und Komplexität der Story wieder an. Er kommt zwar nicht an das überragende „Die Schatten von Belfast“ (Stuart Neville) heran, schafft es dennoch das komplexe Gebräu der „post-IRA“ (for a lack of better terms) Zeit anschaulich und in allen Facetten in die Geschichte zu verweben. Action, Blut und Tod drängen immer wieder von allen Seiten auf unseren „Helden“ ein der am Ende – Hollywood – dann doch ein fast vorhersehbares Déjà-vu hat.

In Summe eine Runde Story, ich bin mir sicher das wird verfilmt. Soundtrack: Outcasts.

Bücher, schnell gelesen, Teil 866

Adrian McKinty - Michael Forsythe Trilogie (Suhrkamp 2010/2011)
Adrian McKinty - Michael Forsythe Trilogie (Suhrkamp 2010/2011)

Gelesen: „Der schnelle Tod“ 15.10. – 18.10.2011 (Zeit nicht genommen), netto 421 Seiten

Der zweite Teil der Trilogie ist einfacher aber dafür intensiver – keine vielschichtige Storyline sondern ganz einfach die Geschichte einer durchgeknallten IRA Familie und der „Zusammenstoss“ mit dem Protagonisten.

Am Ende ist es wie ein Komet der einen Planeten streift – er kommt aus dem „nichts“ und hinterlässt nichts als Zerstörung und zieht schwer beschädigt weiter. Cool. Diesmal mit einer extra Portion Sex und Gore, passt. Soundtrack: Raised Fist!

PS: Teil 3 ist jetzt vor den Augen…

Bücher, schnell lesen, Teil 865

Adrian McKinty - Michael Forsythe Trilogie (Suhrkamp 2010/2011)
Adrian McKinty - Michael Forsythe Trilogie (Suhrkamp 2010/2011)

Gelesen: „Der sichere Tod“ 31.08. – 01.09.2011 (Zeit nicht genommen, Urlaub)
netto 464 Seiten

Ich liebe Serien, und ich liebe Autoren in deren Biographie Namen wie „James Ellroy“, „Leonard Elmore“ oder „Ken Bruen“  auftauchen. Die Michael Forsythe Trilogie begleitet einen einfachen Lad aus Belfast durch sein blutiges Leben. In diesem Leben geht es um Betrug und Rache und irgendwie auf die Suche nach dem Sinn des eigenen Lebens (nein, nicht „42“), das in jedem Fall in einem unwirtlichen und intensiven Universum (der Gewalt) spielt.

Ach ja, Bücher in denen Gewalt möglich beiläufig, lakonisch, erzählt rüberkommt sind ehrlich, offen und realistisch. Hier passt die Geschindigkeit, das realistische „win some, loose some“ und die Beschreibung des taglichen Lebens (und Sterbens) am Rande der Gesellschaft perfekt – auch perfekt passt die deutsche Übersetzung.

Am 19.09.2011 erscheint der Abschluß der Trilogie („Todestag“) und darauf freue ich mich. Es empfiehlt sich wie immer alle 3 Teile in einem Rutsch zu lesen und in die Welt von Adrian McKinty einzutauchen – als Soundtrack dazu empfehle ich Sick Of It All.

PS: Was wie immer Kacke ist – die 3 Cover sind nur halbherzig als Einheit gestaltet, hier sollten sich die Verlage einfach mal mehr Mühr geben! So passt das nicht!