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  • … more genuine than novelty act: 슬랜트, all the way from  대한민국!

    … more genuine than novelty act: 슬랜트, all the way from  대한민국!

    Sure we all know stuff from Asia, specifically Punk and utmost brutal H/C from Japan. But Korea, that still divided peninsula, ain’t ever came across my mu-sick-al geography.

    Slant (Korean: 슬랜트) are from Seoul and came across my screen in 2021 when Iron Lung released their first LP, aptly called Album 1. Hard, fast and plenty of screams by that tiny girl on vocals.

    And on top this video snippet sure added visuals to it:

    Yep, that sounds and looks interesting. And that was not only for me, also for many others. To no surprise their boat trip show on the tiny MS Hedi was sold out upfront and to an even bigger surprise everybody showed up.

    As such the MS Hedi was packed. Once it set sail into the surprisingly mild evening and calm river the lot packed the space around the setup … and no band to see.

    It took a while until Slant manned the rigs and performed their first set. And i would guess within 12 minutes that was over. From where i stood the sound was sub-optimal and for me it came across as very basic H/C.

    Slant (MS Hedi, Hamburg, 05.11.2025)
    (c) gehkacken.de 2025

    The MS Hedi did not more between sets, simply kept sailing and DJ music floating for the lot. After, let’s guess 30 minutes, Slant took the helm for a 2nd set and that one made much more click with me (maybe because i relocated): Drive, umpf and less basic hardcore but a very modern sound (though they performed only as a 4 piece with one guitar).

    It sounded very much like on their recent demo (for the 2023 Japan tour):

    But also the 2nd set was over just within minutes (let’s say 11), though to much cheer from the audience.

    I had a bit a fear that people would only ever dig them because of the novelty status (a band from Korea over at these shores) but in hindsight i take it that was wrong. Slant proved a genuine and well oiled band.

    Where they really suited for the MS Hedi? My take would be – nope. I would rather want to see them upstairs at the Hafenklang with a 25 minute set.

    It was entertaining but way to … crisp. As in short.

    But luckily i had friends around me, so we could chat at length about age, sicknesses and retirement.

  • Bücher, schnell gelesen: 1.795

    Bücher, schnell gelesen: 1.795

    Timo Blunck – Ein kleines Lied über das Sterben (Emons, 2025)

    Gelesen: 03. – 04.11.2025 (netto 309 Seiten)

    Ein Heimatkrimi? Ok, ich hab Platten vom Autor, hab ihn anno dunemal live gesehen und der Autor bedankt sich bei jemanden, den ich kenne. Und das ganze spielt in Hamburg Niendorf (übrigens, unnützes Wissen Teil 5.345, von 1640 bis 1867 Dänisch).

    Aber von den ehr langweiligen Heimatkrimis ist diese Buch meilenweit entfernt, es ist mehr Gore und damit blutiger als nett.

    Der Held Tom Mangold ist ein am Koks (und einer Affäre mit einem Anwalt) gescheiterter Ermittler der Mordkommission, der nach Scheidung und Erbe in einer Gartenlaube den Rest seines Lebens erwartet.

    Der Zufalls weht ihm Hildegard Knef (ein Hund mit Vergangenheit) in die Hände und daraus entwickelen sich erst ein, dann zwei, dann drei und immer mehr Morde. Und Tom spürt wieder die Lust am ermitteln.

    Ziemlich hard-boiled, ziemlich blutig und mit einigen perfekten Perspektivwechseln: Die Mordopfer erzählen ihren Tod selbst, der Hund erzählt seine Geschichte (und wie er die Menschen wahrnimmt) und Nazis bekommen einen Bohrer in den Kopf.

    ( (c) Emons Verlag, 2025)

    Klein, fein, flott und blutig. Und einem leckeren Rezept für Engelfrikassee, immer wieder neu interpretiert. Nachkochen? Mhhhh, ich glaube nicht.

    Perfekt. Und ne echte Überraschung!

    Soundtrack dazu: Bohren & Der Club of Gore – Mitleid Lady, was sonst?

    PS: Und Timo so?

  • Bücher, schnell gelesen: 1.794

    Bücher, schnell gelesen: 1.794

    Ullrich Schwarz – Das ungebaute Hamburg (Dölling und Galitz, 2025)

    Gelesen: 01. – 03.11.2025 (netto 580 Seiten)

    Das geht dann wohl ehr als Fachbuch durch, allerdings finde ich das es für geschichtsinteressierte Hamburger ein wahrer Quell der Freude ist.

    Bereits 1991 gab es ein gleichnamiges Werk (das ich jetzt dringend antiquarisch finden muss), das die letzten 150 Jahre beleuchtet hat.

    Das ungebaute Hamburg (Junius Verlag, 1991)

    Der Nachfolger beschäftigt sich ehr mit den letzten Jahrzehnten, beginnt 1960 und ist voller verrückter Ideen und nicht umgesetzter Entwürfe vor allem aus den letzten 30 Jahren. Das hat u.a. sicher auch damit zu tun, das viele öffentliche Wettbewerbe und das verdammte Internet ein viel besseres kollektives Gedächtnis geschaffen haben.

    Es werden 32 Projekte (Einzelbauten, Wettbewerbe, städtebauliche Projekte, Infrastruktur- und Verkehrsprojekte) vorgestellt, meine Hightlights:

    Die durchgeknallten Wolkenkratzer der Neuen Heimat in St. Georg, die City Süd als wohnungslose Katastrophe, die spannende Living Bridge über die Norderelbe, die verstörenden Ideen für den Spielbudenplatz auf der Reeperbahn, die Umgestaltung von St.Pauli-Süd und dem Fischmarkt, Olympische Spiele (grad mal wieder aktuell), die Autoverkehrsplanung (Auto zuerst!) mit dem dritten Elbtunnel, der zweite Köhlbrandbrücke und einer Tiefgarage unter der Alster. Und, total irre, dem Autobahnnetz direkt durch Hamburg.

    Und natürlich der (Alf) Burchardplatz in der City (hallo Alfie from Ottensen).

    Die jeweiligen Autoren nehmen dabei auch mit scharfem Blick die Rolle von Politik und Wirtschaft in der Stadtentwicklung ins Auge und zeigen auch, das auf den ersten Blick verrückte Ideen Jahre später … sehr reif daherkommen.

    Einfach zu schön zum schmökern und schmunzeln.

    Was Wäre Wenn ist schon immer etwas was mich interessiert hat. Und das gibt es hier auf den Punkt.

    Soundtrack dazu: Backlash – The Visionary, was sonst?

    PS: Die echt irre Idee mit St. Georg…

    ARD Mediathek (bis 15.08.2027 verfügbar)