Bücher, schnell gelesen: Teil 1.003

Ken Bruen - Ein Grabstein für Jack Taylor (Atrium Verlag, 2013)
Ken Bruen – Ein Grabstein für Jack Taylor (Atrium Verlag, 2013)

Gelesen: 31.08 – 02.09.2013 (Zeit nicht genommen), netto 270 Seiten.

Schade, das ist erstmal das Ende der Serie um Jack Taylor, das versoffene Elend aus Galway…zumindest behauptet das der Verlag auf dem Backcover. Ken Bruen hat jedoch mit „Purgatory“ bereits das nächste Buch fertiggestellt, ich hoffe doch das Harry Rowohlt das auch schnellstmöglich übersetzt.

Jack nimmt es diesmal mit einer alten Nemesis auf und verliert mal wieder so einiges: Liebe, Körperteile und Freunde – wenn das so weitergeht wird die Serie sicher enden wenn Jack über das lebensfähige Mass hinaus „dezimiert“ wurde – großartiger Gedanke!

In diesem Band sind die Höhepunkte sicher sein (wiederkehrender) Kampf mit der Kirche, eine Bande gelangweilter reicher Jugendlicher und ein Jack Taylor der sich verliebt hat. Dazu jede Menge cooler Sprüche, echter Gewalt und jede Menge Lebenserfahrung. Klasse!

Soundtrack: Theatre of Hate, was sonst?

Bücher, schnell gelesen: Teil 952

Kenn Bruen / Reed Farrel Coleman - Tower (Rotbuch Krimi, 2012)
Kenn Bruen / Reed Farrel Coleman – Tower (Rotbuch Krimi, 2012)

Gelesen: 20. – 25.10.2012 (Zeit nicht genommen), netto 215 Seiten.

Wow – das ist aber eine coole Erzählform! In der Geschichte geht es durchaus um die Twin-Towers aber ehr um die „Twin“ Freunde Nick und Todd – beide Kleinkriminelle aus NY.

Das Buch erzählt ihr Leben und im Detail ihre kriminelle Karriere – aber in zwei Geschichten (die jeweils von einem Autor geschrieben wurde). Das ganze ist überlappend, Sätze werden wiederholt, Geschichten sind doppelt und der Leser hat schon das „langweilig – kenn ich schon“ auf den Lippen da merkt mann das die gleiche Realität aus der Sicht eines anderen leicht anders ist. So wird das ganze zum Ende großartig spannend und eine echt coole Nummer.

Bonuspunkte für die lakonische Gewalt die immer da ist (und im Detail geschildert wird) und für die Hookline! Ach – ich liebe Ken Bruen, er ist ein echt geiler Autor und seine Kollaborationen (zB mit Jason Starr in der Hard-Case-Crime Serie) sind einfach erfrischend!

Soundtrack dazu: The Dictators, was sonst?

Und wieder: Schade – hätte besser in die Rotbuch Hard-Case-Crime Serie gepasst aber die ist wohl mausetod oder?

Bücher, schnell gelesen: Teil 947

Ken Bruen - Jack Taylor geht zum Teufel (Atrium, 2012)
Ken Bruen – Jack Taylor geht zum Teufel (Atrium, 2012)

Gelesen: 07. – 08.10.2012 (Zeit nicht genommen), netto 235 Seiten.

Ken Bruen schafft es wie keiner einen sympathischen Looser zu beschreiben. Period. Da möchten wir am liebsten alle saufen- und koksende Iren werden. Ohne Frage. Ohne Widerstand.

Im 8ten Fall für Jack Taylor sind wir offensichtlich in einem sehr realen Albtraum. Diesmal ist nicht ein Böser (oder eine Böse) der Gegner – diesmal muß es der Leibhaftige (oder, je nach Weltanschauung, ein gefallener Engel) selbst sein. Ist Jack inzwischen dem Säuferwahn verfallen? Ich denke ja!

Wie jedes Buch aus der Jack Tayler Reihe extrem kurzweilig und mit wenigen Worten und knappen Sätzen wird sehr viel erzählt bzw. das Kopfkino befeuert. Und das beste: Natürlich das Jack die Einreise in die USA verwehrt wurde (das wäre ja auch noch schöner!). Lieblingssatz: „Da schoss ich ihm in die Eier„.

Soundtrack: Devils Brigade, was sonst?