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  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.133

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.133

    Richard Laymon - Die Familie (Heyne Hardcore, 2013)
    Richard Laymon – Die Familie (Heyne Hardcore, 2013)

    Gelesen: 26. – 29.10.2015, netto 328 Seiten.

    Die Klinge” war jetzt nicht so der Kracher, dennoch habe ich mir jetzt einmal das bei Heyne Hardcore veröffentlichte Œuvre vorgenommen.

    Den Anfang macht “Die Familie” und das ganze ist ein respektabler B-Movie. Blood, Gore und Sex. Und das ganze in einem einfachen und überschaubaren Plot. Keine besonderen Wendungen aber dafür stringente Logik.

    Die Idee aber, das ein menschenfressende Inzestsippe in einer abgesperrten Höhle überlebt und sich über Höhlentouristen hermacht ist schon klasse und wird auch entsprechend ausgelebt. Das Ende dagegen ist sowas von langweilig das es schon fast eine Frechheit ist.

    Ein B-Movie, mehr nicht. Leider. Schnell zu lesen aber nichts bleibendes.

    Soundtrack dazu: Cave In – was sonst?

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.132

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.132

    Jörg Juretzka - Trailerpark (Rotbuch, 2015)
    Jörg Juretzka – Trailerpark (Rotbuch, 2015)

    Gelesen: 23. – 25.10.2015, netto 216 Seiten.

    Das ist einfach geiler Scheiß! In seinem 12ten Fall legt Kristof Kryszinski (der ex-Privatdetektiv aus dem Ruhrpott) noch eine Schippe drauf.

    Trailerpark” ist die nahtlose Fortsetzung von “Taxibar” und eine nahtlose Erweiterung des nunmehr internationalen Horizonts. Am Ende vom 11ten Fall war Kristof in Frankreich in der Klemme – hier erfahren wir in einer parallel erzählten Geschichte wie er sich daraus gerettet hat und wie er am anderen Ende von Europa (Portugal) überlebt.

    Da er aber die Marseiller Mafia um Geld erleichtert hat lebt er in einem ständigen Zustand der Sorge – wann finden ihn die Bösen? Dazu jede Menge aktuelle Politik über Flüchtlinge, illegale Immigranten und ordentlich was über Surfen großer Wellen. Und natürlich Frauengeschichten, Und natürlich Kristof der Rächer. Und das alles mit viel Lachen (beim Leser).

    Geiler Scheiß – sagte ich das nicht?

    Soundtrack dazu: Reaching Hand, was sonst?

  • … FCSP – retaliation is a warm joy: Last minute goals are indeed a pleasure!

    … FCSP – retaliation is a warm joy: Last minute goals are indeed a pleasure!

    Home, sweet home...
    Home, sweet home…

    Nach 6 Gegentore in den letzten zwei Spielen war Stimmung beim NBA Frühschoppen vor dem Spiel relativ klar: “Hinten muss die 0 stehen, wenn’s ein 0:0 ist dann bin ich schon zufrieden…“. Das war eindeutig!

    MIllerntor (25.10.2015 13:29 (c) gehkacken.de)
    MIllerntor (25.10.2015 13:29 (c) gehkacken.de)

    Der Sportkamerad Lienen hatte das Team offensichtlich auch auf “hinten die 0” eingestellt – nichts wurde zugelassen und nach vorne ging ehr wenig. Aber es war eine excellente Defensiv-Ordnung: Am Ende hatten wir nur 40% Ballbesitz aber 60% der Zweikämpfe gewonnen. Wie gut das gelang demonstrierte das Dauermeckern von SCF Stürmer Petersen beim Schiri – der hätte früh gelb verdient!

    Nach der Halbzeit (und einer Egoshow in der Süd) ging es ganz subtil in eine andere Richtung – Stück für Stück kam der magische FC besser ins Spiel und so ab der 70. Minute hatte ich das Gefühl das wir auch mehr zuzusetzen hatten. Dennoch blieb es ein typisches 0:0 Spiel in dem wir am Ende besser waren (4:2 Torschüsse für uns). Als dann der Freiburger Coach in der 89. und 90. dreimal “auf Zeit” wechselte war das 0:0 für jeden im Stadion sichtbar zementiert.

    Und dann kam die 90. +1 und hier zitiere ich einmal den Lieblings-Apotheker vom Paulinenplatz, der im Block hinter mir sitzt:

    Die Szene des Spiels? Die fand nicht in der Südkurve statt. Eigentlich auch nicht auf dem grünen Rasen. Sondern gleich neben mir, in Reihe 3, Block 5. Neunzigste Minute. Sportsfreund W., links neben mir, laut: „ Einwurf. Jetzt kommt er der Lucky Punch! Den machen wir rein! Das gewinnen wir jetzt!“ Sportsfreund D. aus der Reihe davor: „Wer? Wer soll den jetzt reinmachen?“ W.: „Also, ich sach mal, ich leg mich jetzt mal fest: Rzatkowski“. Und weiter: „Nee. Neeee!!! Scheiße, Thy … DRIN! RZATKOWSKIIIII !!!
    

    Vergeltung für die erste Halbzeit in Berlin! Vergeltung für die 90+4+1 in Berlin!

    Dafür gab es für das Team nach dem Spiel ein klares “Daumen hoch!”:

    Millerntor (25.10.2015 15:28 (c) gehkacken.de)
    Millerntor (25.10.2015 15:28 (c) gehkacken.de)

    … und viel viel Jubel:

    Wie bleiben oben und die Kackbratzen von 1860 und Düsseldorf unten. Dazu hat auch die Region verkackt – was kann es schöneres geben? Die nächste Prüfung für den FCSP kommt dann am nächsten Freitag in Bochum. Vielleicht sind wir ja doch schon so weit da erfolgreich zu bestehen! Ewald wird es richten, vertraut ihm!