Category: Bücher

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 926

    Bücher, schnell gelesen: Teil 926

    Jean-Luc Bannalec - Bretonische Verhältnisse (Kiepenheuer & Witsch, 2012)
    Jean-Luc Bannalec – Bretonische Verhältnisse (Kiepenheuer & Witsch, 2012)

    Gelesen: 17. – 20.07.2012 (Zeit nicht genommen), netto 293 Seiten.

    Ein Krimi vorgeblich aus Frankreich, das hatte ich schon lange nicht mehr in meiner Sammlung. Was beim Lesen sofort ins Auge fällt, ist das der Autor sehr viel Wert darauf legt die Bretagne (oder, altdeutsch und viel schöner, Kleinbritannien) in all ihrer Schönheit zu beschreiben. Das Land die Menschen, ihre Eigenheiten und ihre deutlich andere Art zu Leben als die “Pariser” ist der Kern dieses Buches – der aus Paris “strafversetzte” Kommissar und seine Ermittlungen in 2 Todesfällen sorgen für die Bindung.

    Schönes Konzept, gut ausgeführt durch einen deutschen Autor und nicht nur wegen dieses Buches möchte ich eigentlich tatsächlich mal in die Bretagne (eigentlich ehr weil ich “Felsen und Meer” so sehr mag!).

    Der Krimi im Reisebuch ist leidlich spannend, mit ein paar guten falschen Fährten und einem halbwegs spannenden Ende. Mir zu wenig “Brutal”, aber das hätte auch nicht gepasst. Schönes Ding, beste Reiselektüre sagt man wohl so.

    Soundtrack dazu: Les Collabos, was sonst!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 925

    Bücher, schnell gelesen: Teil 925

    Douglas Coupland - JPod (Tropen, 2011)
    Douglas Coupland – JPod (Tropen, 2011)

    Gelesen: 13. – 16.07.2012 (Zeit nicht genommen), netto 514 Seiten.

    Eine hervorragende Nerd Satire und dazu auch noch großartiges Seitenschinden. Und, am besten, das Buch im Buch im Buch – Douglas Coupland kommt selbst drin vor und … das ist der spannende  Teil. Wird nicht verraten.

    Am besten ist das Buch wenn es sowohl die “alternative” IT Kultur im Nordosten der US of A und Canada beschreibt als auch die Sinnlosigkeit großer Unternehmen und ihrer internen, lediglich mit sich selbst beschäftigenden, Prozesse beschreibt. Da reiht sich ein Brüller aneinander und es gibt viele Dinge die ich exakt so in meinem Job wahrnehme – der Passus über wie Meetings gute Ideen zerschreddern kommt bei mir in der Firma an die Tür der Meetingräume!

    Die Geschichte wabert zwischen Spass und Ernst, verpackt mal gut mal plakativ Kritik an der Gesellschaft und ist im besten Sinne kurzweilige und lehrreiche Unterhaltung.

    Soundtrack dazu: Shadowy Men on a Shadowy Planet!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 924

    Bücher, schnell gelesen: Teil 924

    Thomas Enger - Sterblich (blanvalet, 2011)
    Thomas Enger – Sterblich (blanvalet, 2011)

    Gelesen: 08. – 12.07.2012 (Zeit nicht genommen), netto 402 Seiten.

    Auch im blanvalet Verlag (auch ein Teil der Verlagsgruppe Random House) wird einem das Kaufen eines Buches durch enthemmte und/oder enthusiasmierte Klappenrückseitentexte vergällt – “Der neue Jo Nesbo!” oder “Die norwegische Antwort auf Stieg Larsons Millennium-Trilogie!” (ja, beides mit “!”) werden dem Werk nicht nur nicht gerecht sondern zeigen auf was für billige Art hier der Kunde verführt werden soll. Und, strafverschärfend, wird auch hier das Buchcover von jemanden gestaltet der das Buch sicher nicht gelesen hat, geschweige das Original gesehen hat. Bäähhh!

    Das mal auf die Seite gelegt ist “Sterblich” ein leidlich spannender Krimi mit einer interessanten Perspektive – der “Ermittler” ist Journalist und durch seine Behaarlichkeit wird ein offensichtlich einfacher Fall zu einem äußerst vielschichtigem Wahnsinn – der sich am Ende dann wiederum als ….. entpuppt. Das ganze ist gut gemacht, gut zu lesen und sowohl mit gutem Lokalkolorit als auch schlüssigen Arbeitsweisen sowohl der Polizei als auch der Presse angereichert. Am Ende kommt ein Cliffhänger, aber das war zu erwarten da es eine Serie von 6 Büchern werden soll. Nicht schlecht aber auch nicht ausreichend blutig und/oder gewalttätig – zumindest für meinen Geschmack.

    Soundtrack dazu: Gang Green!

    Thomas Enger - Skinndød (... das norwegische Cover ist eindeutig besser!)
    Thomas Enger – Skinndød (… das norwegische Cover ist eindeutig besser!)