Bücher, schnell gelesen: Teil 1.054

Mark Allen Smith - Der Experte (Lübbe, 2013)
Mark Allen Smith – Der Experte (Lübbe, 2013)

Gelesen: 27.06. – 03.07.2014, netto 440 Seiten.

Nun also das Sequel zu „Der Spezialist„. Ich war ja mit dem Ende des ersten Buches alles andere als zufrieden – hier also geht die Story um Geiger weiter. Nachdem er zum ersten mal einen „Jones“ (die Person, aus der er mit allen Mittel – wir würden sagen „Folter“ – Informationen extrahiert) gerettet hat, hatte er sich aus dem Geschäft der Informationsextrahierung (cooles Wort) zurückgezogen und eine Leben ausserhalb der Sichtweite der Geheimdienste geführt. Die finden ihn jedoch, dazu findet der Bösewicht aus dem ersten Buch seinen Kumpel Harry und den Vater des Jones aus dem ersten Buch.

Also geht Geiger aus eine „one man mission“ und versucht diese in Frankreich zu retten.

Schade – das ganze ist nicht wirklich Serienreif. Ich bleibe dabei: Das erste Buch „schrecklich blutig“ enden lassen und alles ist gut. So bleibt eine leidlich spannende aber vorhersehbare Geschichte. Schade.

Soundtrack dazu: One Man Army, was sonst?

Bücher, schnell gelesen: Teil 911

Mark Allen Smith - Der Spezialist (Lübbe, 2012)
Mark Allen Smith - Der Spezialist (Lübbe, 2012)

Gelesen: 25. – 26.04.2012 (Zeit nicht genommen), netto 344 Seiten.

Schade.  Eine großartige Idee in 2/3 des Buches klasse umgesetzt – und dann wird auf der Zielgerade geschwächelt. Arrgggh. Das ist echt doof.

Aber, dennoch, kein so schlechtes Buch. Das Thema ist echt gut, die Idee einen professionellen Folterknecht zum Helden zu machen ist nicht so schlecht – und dieses dann auch noch anschaulich und en detail auszubreiten ist wirklich klasse. Kalt und abstoßend erzählt Smith von „Geiger“, so dass man ihn fast schon lieben muss. Jemand, der immer die Kontrolle hat und auf alles vorbereitet ist. Jemand der streng nach seinen Regeln vorgeht. Und der natürlich voll ins Klo greift als diese Regeln durch einen Kunden und Ihn gebrochen werden.

Schade das die Story am Ende so offensichtlich eine Kritik an der privatisierten US of A Sicherheitspolitik ist und so flau zum Ende kommt. Da konnte der Autor die Spannung leider nicht auf dem zugegeben hohen Niveau halten. Aber – trotzdem – eine spannende Geschichte, die leider mit einem Kliffhänger in eine neue Runde geht. Als alleinstehendes Buch mit einem schrecklichen Ende würde ich es lieben!

Soundtrack dazu: Facepuller!