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  • … Entspannung für die Augen!

    Die dänische Südsee ctd ( (c) gehkacken.de, Foto by lieblingsmoni)
    Die dänische Südsee ctd ( (c) gehkacken.de, Foto by lieblingsmoni)
  • Bücher, schnell gelesen: Teil 989

    Sam Millar - Die Bestien von Belfast (Atrium Verlag, 2013)
    Sam Millar – Die Bestien von Belfast (Atrium Verlag, 2013)

    Gelesen: 26. – 27.05.2013 (Zeit nicht genommen), netto 279 Seiten.

    Böse. Hardboiled. Fies. Einfach perfekt! Schade nur, das die kriminelle Vergangenheit des Autors in den Vordergrund geschoben wird – das Buch brauch keine Street-Credibility sondern ist ein in sich ruhendes Machwerk bzw. Puzzle…das sich erst am Ende vollständig erschließt bzw. offenbart.

    Der Held, ein typischer ex-Bulle Privatdetektiv, rutscht in eine fiese Mordserie hinein und muss am Ende ein Puzzle zusammensetzen das keiner als solches erkannt hat.

    In vielen kleinen Kapiteln geschrieben, mit vielen Zeit- und Ortssprüngen ist das ganze am besten in einem Rutsch zu verdauen. Dann aber ist ist es schön böse und gemein, so wie das Leben in Belfast offensichtlich ist bzw. wie es die Menschen dort gemacht hat. Gut und laut Sticker auf dem Cover kommt da noch mehr – kann so schlecht nicht sein bzw. werden!

    Sountrack dazu: Protex, was sonst?

     

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 988

    Bücher, schnell gelesen: Teil 988

    Elmore Leonard - Raylan (Suhrkamp Nova, 2013)
    Elmore Leonard – Raylan (Suhrkamp Nova, 2013)

    Gelesen: 25. – 26.05.2013 (Zeit nicht genommen), netto 301 Seiten.

    Smart. Einfach nur smart. Wie bei allen Büchern von Elmore Leonard eine Storyline die der Leser sich sofort im Kino vorstellen kann, in diesem Fall leider falsch, da die Figur des US-Marshall’s Raylan Givens zuerst im TV verbraten wurde.

    Das ganze sind 3 ineinander verwobene Geschichten bei denen es zuerst um eine coole Geschäftsidee (Ersatzteilhandel mit menschlichen Innereien), dann um die erbarmungslose US Kohleindustrie (die ganze Landstriche verwüstet) und am Ende um Pokern und Bluffen. Durch alle Geschichten hindurch ist der US-Marshall das verbindende Element und der coole Durchblicker.

    Smart, voller Wortwitz und mit coolen Wendungen – bestes Kopfkino! Keine Ahnung warum manche Kritiker von “Gewaltexzessen” sabbeln, das ist alles ganz richtig so und zurecht Style.

    Soundtrack dazu: Glenn Robinson, was sonst?