… ach Mist, das 0:1 gegen die DSC Armina aus dem nicht-existenten Bielefeld war sowas von ärgerlich, aber mit einer Nacht darüber geschlafen fühlt sich das ein wenig besser an. Zum einen, weil endlich mal ein paar Torchancen dabei rumgekommen sind (die ein guter Torwart leider zunichte machte), zum anderen weil wir hinten sicher standen (und nur ein doofes Tackling für die Entscheidung sorgte). Genervt hat der Schiri, der extrem viel und extrem schlecht gepfiffen hat. So fucking what, ich fahre jetzt nach Bochum und bejubel dort einen Auswärtssieg! So!
Gelesen: 16.07 – 08.08.2013 (Zeit nicht genommen), netto 469 Seiten.
Outsch, das war schwere Arbeit. Der Krimi von Irving Welsh (bekannt aus Kino und Fernsehen als Autor von “Trainspotting”) hatte für mein Lesen einfach nicht den richtigen Flow, ob das jetzt am Original oder an der Übersetzung lag kann ich nicht sagen – ich habe mich jedenfalls schwer getan und deswegen und wg. einer arbeitsbedingten Reise nicht genug Zeit und Ruhe zum lesen gehabt.
Es ist fast schon ein Road-Movie, dennoch als Krimi angelegt. Der arg abgewrackte Polizist Ray Lennox aus Edinburgh hat eine Menge Probleme, mit einem ist er in Florida um Urlaub zu machen und um ihr ein Eheversprechen zu geben. Die anderen Probleme sind zuhause, wo er ein gnadenloser Jäger von Kinderschändern ist. Und in seinem Kopf, wo sie Sucht nach Drogen und Alkohol sich in der Vordergrund drängt. Und in seinem Körper, den er ordentlich kaputt macht. In diesem Zustand geht er in Miami auf Sauf- und Drogentour und gerät in sein Spezialgebiet: Was er zuhause in Schottland nicht geschafft hat kann er jetzt in den US of A schaffen – ein kleines Mädchen aus den Händen von Kinderschändern retten.
Die Geschichte ist gut, die Sprache bildhaft genug um Gewalt, Blut, Drogen und Sex zu zeigen – einzig der oben zitierte Flow passte aus irgendeinem Grund nicht. Ein gutes Buch, ohne Frage, aber mehr kaufe ich von ihm mal nicht.
Soundtrack dazu: The Exploited, was sonst?
PS: Danke für das Cover – endlich wurde einmal ein Original übernommen!
Irving Welsh – Crime ( W. W. Norton & Company, 2009)
Home, sweet home… Ja, das war wohl nicht anders zu erwarten. Raus in Runde Eins. Und das schlimme: Die offensive Harmlosigkeit aus der letzten Saison wurde nahtlos in das neue Jahr übernommen. Und das, das ist Sache des Trainers! Und wenn dann die stabile Defensive wegbricht, dann verliert man das Spiel und ich behaupte mal auch in der Liga vielzuviele Spiele. Ernüchtert…