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  • … i don’t like monday’s nazischweine!

    Home, sweet home...
    Home, sweet home…

    Fuck you, DFB – diesmal hat auch mich die kurzfristige Terminplanung des DFB erwischt. Meine Liebste wollte zu Volbeat und es gab eine <25% Chance das das Heimspiel des FCSP an diesem Wochenende auf “I don’t like Mondays” fällt … natürlich Bingo. Als dann aber Teenage Bottlerocket als 3. Vorgruppe dazukamen war ich ok mit “lauter Musik” anstatt “lautes Stadion”.

    Was hätte ich im Station verpasst?

    Teenage Bottlerocket als Vorgruppe von Iced Earth als Vorgruppe von Volbeat musten früh ran (19:00), hatte wenig Bühnenplatz, wenig Zuschauer und einen sauschlechten Sound. Aber rockten das Haus! Iced Earth waren Metal wie in Metal, mit schlechtem Sound und einem unhörbaren Gesang. Bei Volbeat dann die große Bühne, der große Auftritt und leider mit dem ex-Anthrax Gitaristen jemand der weder optisch, noch von der Bühnenarbeit noch vom Sound her ins Team passte. Im Fußball mehr so ein Bobbycar Sanogo…und die neuen Stücke von Volbeat waren auch schlecht, leider nur Stadionrock. Also während der Zugabe nach Hause und bei Sky die Wiederholung des Heimspiels geguckt.

    Was habe ich im Stadion verpasst?

    Offensichtlich eine ehr schwaches Spiel gegen einen extrem limitierten Gegner. Und die Erkenntnis das der Kollege Nöthe wohl die #9 als “falsche 9” spielt und wenn wir das dann gut spielen (1:0 durch Finn), dann passt er auf einmal rein. Wow! Aber, ein 3:0 gegen einen so schwachen Gegner (5 Spiele ohne Tor!), das läßt wenig Platz für Jubelarien…Ach ja, und der kleine Blonde der immer Hinfällt ist einfach ein nimmermüder Vorbereiter, 2 Assist sind eine deutliche Sprache!

    Ach ja, auch verpasst habe ich das den mir von vornherein pauschal unsympatischen Jungs im Gästeblock als Erinnerung an das letzte Spiel eine pauschales “Nazischweine” entgegen schalte…und das dann von Teilen des Publikums mit Pfiffen gegen die Süd vergolten wurde. Mmmmhhh, ich hätte nicht gepfiffen, dieses Pauschalurteil war mal ok!

    Was bleibt? I don’t like Mondays!

    Teenage Bottlerocket (O2 Arena, 11.11.2013 19:04:22) ( (c) gehkacken.de 2013)
    Teenage Bottlerocket (O2 Arena, 11.11.2013 19:04:22) ( (c) gehkacken.de 2013)
  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.017

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.017

    John Robb - Punk Rock, an oral history (Ebury Press, 2006)
    John Robb – Punk Rock, an oral history (Ebury Press, 2006)

    Gelesen:26. – 02.11.2013 (Zeit nicht genommen), netto 539 Seiten.

    “England’s Dreaming” ist ja die Mutter aller “oral (punk) histories” und insofern fühlt sich dieses Buch ein wenig wie ein zweiter Aufguss an. In der Sachkunde hat John Robb, der bei dem The Membranes spielte, allerdings dem Sounds und Melody Maker Schreiber John Savage was vorraus, also mußte ich der Vollständigkeit dieses Buch auch lesen…

    Ja, ok, kann mann lesen – ist aber sicher spannender für jemanden der sich nicht so in der Punk Historie auskennt. Am Ende ist es, wie bei England’s Dreaming, auch schön zu sehen das das ganze eben keine Revolution war sondern ein neuer Musikstil geboren wurde – nicht mehr und nicht weniger. In der Nebensache ist es dann auch ebenso spannend heute (2013) die Bestätigung zu bekommen das im dunklen Zeitalter vor dem Internet die Pop/Musikpresse DIE Inspiration für Jugendlich war, eine Platte zu kaufen oder ein Konzert zu besuchen. Der Teil ist heute Mausetod!

    Was noch? John Lydon und Jimmy Pursey haben voll ein an der Latte!

    Soundtrack dazu: Live at The Vortex – was sonst?

     

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.016

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.016

    Mike Nicol - Killer Country (btb, 2012)
    Mike Nicol – Killer Country (btb, 2012)

    Gelesen:24. – 25.10.2013 (Zeit nicht genommen), netto 492 Seiten.

    Das ist dann doch überraschend. Weniger “bore” und mehr “gore” im zweiten Teil der Trilogie. Auch wenn der zusammenhaltende Plot klar ist, ist die Geschichte als solche besser, facettenreicher und mit mehr tiefgründigem Bezug zur Politik und der Situation in Südafrika im allgemeinen. Ohne “Payback” ist der Leser natürlich rettungslos verloren, aber so kurz hintereinander gelesen ist das wie aus einem Guss. Und schlüssig. Und gemein. Und Brutal. Das einzige was stört: In einem Film hätte ich schon lange gemault “warum wird der Held nicht einfach erschossen” – auch hier wird der Held immer wieder angegriffen aber darf wg. der Trilogie nicht sterben…

    Schönes Detail – ein Killer ist ein Musikliebhaber der seinen eigenen Killersoundtrack auf dem iPod hat. Am Ende wird die Playlist dazu abgedruckt, so der Leser ein wenig das Feeling aufnehmen kann. Gute Idee!

    Soundtrack dazu: The Vodun Haunts – was sonst?