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  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.035

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.035

    Donald Ray Pollock - Das Handwerk des Teufels (Heyne Hardcore, 2013)
    Donald Ray Pollock – Das Handwerk des Teufels (Heyne Hardcore, 2013)

    Gelesen: 24.02. – 02.03.2014, netto 298 Seiten.

    Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Aber sie stirbt.

    Einen besseren Sinnspruch habe ich lange nicht auf einem Buch gesehen – die Geschichte die Donald Ray Polllock hier in den frühen 60er Jahren im ländlichen Ohia spinnt kommt mit einfacher Sprache, einfachen Geschichten und ohne viel Pathos daher.

    Wie in einer ruhigen Kamerafahrt beobachten wir eine vielschichtige und in unterschiedlichen Zeitsträngen dargebotenen Geschichte in der das Böse langsam, sicher und ganz deutlich einsickert. Ständig ist dabei von Gott und Gottesfurcht zu lesen doch in diesem Buch ist es alles wie im echten Leben – es gibt keinen Gott der dich erlöst, das erledigen nur die Bösen. Und bei genauem Hinsehen ist das ganze Land eigentlich eine Müllhalde. Für Arsch. Abgewarzt.

    Klasse Geschichte, in der am Ende alles Böse miteinander kollidiert und den ganzen Film in Flammen aufgehen lässt. Man, das wäre ein cooler S/W Film, bin gespannt wer sich da ran traut.

    Soundtrack dazu: Necros, was sonst?

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.034

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.034

    Tony O'Neill - Black Neon (Walde+Graf, 2012)
    Tony O’Neill – Black Neon (Walde+Graf, 2012)

    Gelesen: 18. – 23.02.2014, netto 340 Seiten.

    Hammer. Einfach nur “Hammer”. Das fängt mit der tollen Gestaltung (Cover, S/W Zeichnungen (von Michel Casarramona)) an, geht über die typographische Gestaltung weiter und endet nicht zuletzt mit einer großartigen Storyline. Ganz großes Kopfkino!

    “Black Neon” folgt Sick City und alles was bei Sick City cool war (glückliche Drogenwracks bei der Einnahme von Drogen beobachten) ist auch wieder cool, dazu eine herrlich verrückte Kunstkinokacke mit einem französischen Regisseur, der völlig einen an der Marmel hat. Das ganze als zwei Erzählzüge die am Ende, vorhersahbar aber spannend, aufeinander treffen und wie das so ist wenn 2 Züge aufeinander treffen geht das nicht ohne einen katastrophal tödlichen Unfall aus.

    Das ist ganz hohe Kunst, ganz unten, voller Drogenverherrlichung und wohl die beste Anti-Drogen-Propaganda die es gibt. Und wer Amputee-Fisting, Lesben und Kunstkino in einem Buch unterbringt….der hat es raus. Ohne Frage! Kaufen! Jetzt!

    Soundtrack dazu: Smogtown, was sonst?

  • … away, away, away we are to win!

    … away, away, away we are to win!

    Home, sweet home...
    Home, sweet home…

    Passt. Zu den anderen Spielen. Und zur Tabellensituation. Wenn der magische FC eine Klasse Mannschaft wäre, dann hätten sie nicht nur dieses  Spiel klar gewonnen sondern auch 9 Punkte mehr auf dem Konto und würden Richtung Aufstieg segeln. Aber zum Glück findet das Team sich noch und wenn es weiter so aufgebaut wird ist nächstes Jahr immer noch Zeit. In Dresden war es verdient aber nicht überzeugend und vor allem beim Gegentor amateurhaft. Sowohl das lamentieren als auch das abseitsaufheben. Drauf geschissen, den nicht nur Maier kann sondern auch Halstenberg. Dazu gutes “ducken”  in der Mauer – Klasse! Jetzt muß aber gegen Union ein Heimsieg her, sonst wird das ganze zu einer Dauernervnummer!

    Für den Taktikfuchs hatte der Sportkamerad Vrabec dann noch die “ich will auf 3:1 spielen und nehme die 9 gegen einen Innenverteidiger raus” Nummer im Köcher, die 6 Minuten später durch Gregoritsch aber wieder korrigiert wurde. Mmhhhh. Das war irgendwie komisch. Aber – endlich der erste Sieg in Dresden, das war klasse! Merci!