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  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.039

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.039

    Don Winslow - Vergeltung (Suhrkamp, 2014)
    Don Winslow – Vergeltung (Suhrkamp, 2014)

    Gelesen: 30.03. –  04.04.2014, netto 482 Seiten.

    Von Don Winslow sagt man, das er an mehreren Büchern gleichzeitig schreibt. Wenn ich dieses Buch nehme dann habe ich das Gefühl das es nicht immer gut ist.

    Das ganze ist eine 9/11-“Ein Man sieht rot” Militärgeschichte in der ein ex-Navy Seal oder Special Service oder was auch immer Frau und Kinder rächt, die bei einem Terroranschlag ums Leben kamen. Und da die US Regierung diesen Anschlag negiert macht er sich mit ein paar ex-Kameraden (aus aller Herren Länder) und ein paar Millionen auf den Weg die Rädelsführer auszumerzen. Und dabei dürfen wir ihn einmal um die Welt begleiten und ganz viel über Waffen und so lernen.

    Ich fand’s das wenig erbaulich, kann nicht ausmachen ob das Satire ist und kann mit sowas mein Kopfkino nicht befeuern. Komisch, aber auch gute Autoren schreiben Bücher die mir nicht gefallen.

    PS: Wahrscheinlich kein Filmscript sondern das für ein Computerspiel. OK, ein Egoshooter also. Boring!

    Soundtrack dazu: Assasins of God, was sonst?

  • … a professional rock band (from Calgary)

    … a professional rock band (from Calgary)

    Ever since “Best hung carrot in the fridge” made it into my vinyl collection i dig Chixdiggit. They never claimed fame, they never claimed a particular standpoint other then putting forward some great tunes, hooks and sing-along-lines. The have graced Hamburg quite often and i think they never played to a particular large crowd – really strange. This time round  upstairs at the Hafenklang it was a mere 50 people that graced them…

    Holly Would Surrender - Hafenklang, Hamburg, 03.04.2014 ((c) gehkacken.de)
    Holly Would Surrender – Hafenklang, Hamburg, 03.04.2014 ((c) gehkacken.de)

    Up first where Holly Would Surrender from Hamburg and their only purpose was … to supply Chixdiggit the back-line. In front of them a huge empty space most likely made them feel quite odd. I do not like their sound, for my liking too much a lightweight US “Pop Punk” copy of eg. Blink-182 but it must have been hard to be diminished that way. But, funny, they even had a groupie singing and filming along…

    Chixdiggit came late, quickly set themselves up and …

     

    Just smart, and indeed a professional rock band. And it went on and on, KJ just outsmarted the audience with lots of fun talking and engagement. Entertaining!

    Chixdiggit - Hafenklang, Hamburg 03.04.2014 (c) gehkacken.de)
    Chixdiggit – Hafenklang, Hamburg 03.04.2014 (c) gehkacken.de)

    Time flies by, the audience decides on the songs (ok, more or less), KJ entertains us with the story of Stephanie, who actually did buy the first ever T-Shirt of the band back in Calgary and now lives in Hamburg (and serves good food at Mamalicous) and sure was in the audience. Tears everyone!

    In the end they finished off with my fav hockey song, so i am all geared up for next week when i play hockey again (and hopefully get to avoid the puck and do not attract new stitch marks).

     

    Lovely weekday evening indeed.

    And for those who do not dig hockey – here is Gerry Cheevers (a real hero in the rink)!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.038

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.038

    Ross Thomas - Fette Ernte (Alexander Verlag, 2014)
    Ross Thomas – Fette Ernte (Alexander Verlag, 2014)

    Gelesen: 23. – 29.03.2014, netto 326 Seiten.

    Die Nachbemerkung des Übersetzters ist fast noch spannender als das Buch: Die erste deutsche Version erschien 1975 und wurde aus rein praktischen Erwägungen (Die gelbe Ullstein-Krimi-Serie drufte nie mehr als 8 Bögen, also 8×16 = 128 Seiten lang sein) bis zur Entstellung gekürzt. Das war mit Sicherheit kein Geniestreich!

    “Fette Ernte” spielt wieder im Politkbetrieb von Washington DC – wie immer verbirgt Ross Thomas etliche Wahrheiten über die US of A hinter einer kleinen Krimigeschichte. Das ist spannend, handwerklich einfach gut und sehr lehrreich. Lustig dazu auch. Und falsche Fährten legen nicht nur die Protagonisten sondern auch der Autor. Und das macht die Sache dann zu einem echten Lesevergnügen, wenn auch “altbacken”. Aber, herje, der Autor war Jahrgang 1926 und das Buch ist von 1974. Das wirkt heute ebenso als wenn man das WM-Endspiel von 1974 sieht und sich wundert das alles so “langsam” ist. Schönes Buch, schöne Serie – solide Verlagskunst!

    Soundtrack dazu: The Slickee Boys, was sonst?