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  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.063

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.063

    Simon Garfield - Karten! (Theiss,/WBG, 2014)
    Simon Garfield – Karten! (Theiss,/WBG, 2014)

    Gelesen: 14. – 18.09.2014, netto 482 Seiten.

    Das ist spannend – ich liebe Karten und ich vertraue auch heute noch im Ausland lieber einer gedruckten Karte als meinem Smartphone und der installierten Navi-App. Schon als Kind liebte ich meinen Westermann “Atlas zur Weltgeschichte” und das Reisen mit dem Finger auf der Landkarte. Und die Freude, einen Ort in Echt zu erleben den ich vorher mit dem Finger erkundet hatte (zB bei Radtouren in Hamburg). Simon Garfield nimmt uns mit auf eine Reise in die Geschichte der Karten und vor allem die Irrtümer, die ihren Weg in die Karten fanden. Das ganze immer mit Beispielen und immer mit einem Augenzwinkern. Klasse und für die heutigen “Navivertrauer” sicherlich absonderlich. Ich mag das! Ich stöber zum Beispiel regelmäßig bei David Rumsey, um historische Karten von Orten zu finden die ich mag bzw. die ich besuche – es lohnt sich!

    U.a. erklärt er woher der “Atlas” eigentlich kommt und gibt uns auch Beispiele für die ersten gelungenen “Visualisierungen” wie zB die 1899er London Poverty Map von Charles Booth:

    Charles Booth - London Poverty 1899
    Charles Booth – London Poverty 1899

    Soundtrack dazu: Swell Maps, was sonst?

    PS: Das Cover ist wie das englische Cover, aber das amerikanische Cover ist “smart“!

    On The Map - US Cover
    On The Map – US Cover
    On the Map - UK Cover
    On the Map – UK Cover

     

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.062

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.062

    Eoin Colfer - Hinterher ist man immer tot (List, 2014)
    Eoin Colfer – Hinterher ist man immer tot (List, 2014)

    Gelesen: 09. – 13.09.2014, netto 338 Seiten.

    Ach, das ist einfach klasse! Sein erster Krimi war eine richtige Überraschung und der Nachfolger  knüpft nahtlos daran an. Selten habe ich bei einem Krimi, der mit einer ordentlichen Portion Gewalt durchsetzt ist, so geschmunzelt. Das liegt auch daran, das der Held selber die Geschichte erzählt und wir sozusagen sein Ego den Bach runtergehen sehen. Dazu jede Menge Jokes und gnadenlos gute Selbstreflexionen – ein purer Spaß. Der arme Dan McEvoy, der es eigentlich mit jedem aufnehmen kann, möchte keinen Stress und macht deshalb etwas, von dem er ahnt das es nicht gut gehen kann. Und sein Ego bringt das ganze dann auch nett den Bach runter.

    Einfach herrlich – und ein Roman der mit einer Homage an Elmore Leonard beginnt ist einfach ein guter! Bestes Zitat: „In jedem Noir-Krimi, den ich je gelesen habe, gibt es eine Stelle, wo der Detektiv nach einer Prügelei wieder zu sich kommt. Diese Stellen haben mir nie gefallen, weil manche Schriftsteller ihre Sachen viel zu gut machen und die diese Szenen einem Mann wie mir, der so häufig Prügel bezogen hat, dass man ihm was vom IQ abziehen müsste, viel zu sehr unter die Haut gehen.

    Soundtrack dazu: Old Firm Casuals, was sonst?

  • … timeout watching the wandering dune!

    … timeout watching the wandering dune!

    Rubjerg Knude ( (c) gehkacken.de )
    Rubjerg Knude ( (c) gehkacken.de )
    This is the view i’d like to have from home!