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  • … down the drain?

    … down the drain?

    Home, sweet home...
    Home, sweet home…

    Ich bin gerade am Tag danach immer noch extrem niedergeschlagen, ich mag mir gar nicht ausmalen wie es dem Team geht. Aber der Reihe nach…

    Millerntor, 16.02.2015 20:13 ( (c) gehkacken.de)
    Millerntor, 16.02.2015 20:13 ( (c) gehkacken.de)

    … wurde mit einer wunderbaren extraterrestrischen (also nicht DFB ahndbaren) Pyroshow auf dem Bunker begleitet…

    Millerntor, 16.02.2015 20:13 ( (c) gehkacken.de)
    Millerntor, 16.02.2015 20:13 ( (c) gehkacken.de)

    .. und sorgte aller Orten für strahlende Gesichter. Aus besserer Perspektive sah das so aus:

    (c) www.baering.de
    (c) www.baering.de

     

    Und dann rollte der Ball. Allerdings wurde weniger gespielt als gekämpft, gefoult, gefallen, gemeckert und schlecht geschiedsrichtert. Und den Elfer hab ich von der Tribüne aus nicht wirklich so gesehen und den Kollegen Frosch gebeten die Vereinsbrille abzunehmen. Im TV wurde daraus dann aber doch – nach den heute gültigen Auslegungen – ein klarer Elfer. Das sahen dann auch andere Experten so:

    (c) Kicker - Olympia Verlag 2015
    (c) Kicker – Olympia Verlag 2015

    Wobei der Schiri ehr nichts dafür kann das der magische FC einfach keinen Stürmer hat (dafür gab es von meinem Freund Alf nochmal ein kräftiges “Azzouzi raus!“) und einfach keine Tore mehr schiesen kann. Aller Einsatz versandet am Strafraum. Dazu kommen immer wieder individuelle Fehlentscheidungen der Spieler und wenig überraschendes: Der FCSP ist einfach auszurechnen. Viel zu einfach. Wie sagt Egbert vor dem Spiel: “3ter werden wir nicht mehr“. Auf “drittletzter” hoffe ich jetzt irgendwie. Das wäre ja ein “Zwischenhoch”.

    Die Wahrheit liegt jetzt in München bei 60 und im Heimspiel gegen Aue. Zwei 6-Punktespiele. Forza FCSP!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.094

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.094

    Joe R. Lansdale - Wilder Winter (Golkonda, 2014)
    Joe R. Lansdale – Wilder Winter (Golkonda, 2014)

    Gelesen: 15.02.2015, netto 197 Seiten.

    Es muss jetzt einfach sein: das gesamte Joe R. Lansdale Œuvre gilt es abzuarbeiten. Also muss ich jetzt mal alle deutschen Ausgaben zusammensuchen, pronto!

    “Wilder Winter” ist das erste Buch der “Hap & Leonard” Serie von Lansdale und ist passenderweise gerade im Golkonda Verlag neu aufgelegt worden, im Original ist es von 1990. Die beiden Freunde Hap (weiß, hetero, Kriegsdienstverweigerer) und Leonard (schwarz, schwul, Vietnamveteran) stolpern dabei “back in time”: Hap’s Ex Trudy braucht sie um einen Schatz zu bergen. Das klingt komisch, zumal Hap & Leonard sich als Gelegenheitsarbeiter durchschlagen und in ihrem Leben kein Platz für Geld ist, und Hap folgt Trudy ehr nicht wg. dem Schatz sondern weil er Schwanzgesteuert ist.

    Und ab dann wird das ganze eine herrlich verrückte Achterbahnfahrt durch die Historie der 60er und die Schätzsucher entpuppen sich als bekloppte ex-60er die noch mal Revolution spielen wollen. Das es von da ann nur bergab gehen kann ist klar. Das Ende des Buches besteht somit auch in erster Linie daraus, dass die handelnden Personen nach und nach abgeschlachtet werden. Am Ende haben sich alle Verrückten soweit dezimiert das Hap und Leonard da irgendwie rauskommen…lustig und großartig!

    Ach ja, gutes Cover und klasse Buchgestaltung!

    Soundtrack dazu: Big Boys, was sonst!