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  • … Open Air sucks, no matter what!

    … Open Air sucks, no matter what!

    I do have a dislike towards Open Air shows, be it large festivals or just the fact that a band plays outside a building. And when then setting is paired with one of the main tourist events of Hamburg – the annual Harbor Birthday Celebration – then this dislike of thousands of tourist, zillions of drunks and endless food and drink stalls fends me off big time.

    But this year Platzangst had a slot on the Jolly Roger stage and where opening for The Talks – so i did push my luck and did the trip down to the harbor .

    Platzangst (Hafengeburtstag, Jolly Roger Bühne 08.05.2015 (c) gehkacken.de)
    Platzangst (Hafengeburtstag, Jolly Roger Bühne 08.05.2015 (c) gehkacken.de)

    Oh fuck – it was plain sunlight, around the stage was all sorts of disturbing sounds from booze or food stalls and in front of the stage way too few people.

    Don’t know if they tailored their set to the rather unusual audience and stage but for my liking the set had too many “slower ” songs. But what did work was their stage appearance (though Boffer would have looked so much better if he too would have worn plain black or a full white contrast) and movements on the rather large stage. And the sound was perfect too, thanks to a very professional PA.

    The Talks (Hafengeburtstag, Jolly Roger Bühne 08.05.2015 (c) gehkacken.de)
    The Talks (Hafengeburtstag, Jolly Roger Bühne 08.05.2015 (c) gehkacken.de)

    Next on The Talks, who played Hamburg in October last year when they graced the Hafenklang further down the road (and, in a better setting, sure indoor). They attracted more people (but that was down to sunset coming up) but they also attracted more who just strolled along the party as their sound is lighter, more “into the feet” and that ska appeal that makes people naturally move.

    I think they have a career ahead if they play their cards right, just on that edge of lighter indie/pop/ska play that in the UK attracts people. But also in Hamburg they where able to grab people just by the sound. So all-in-all not bad at all.

    Once The Talks where done i could have stayed on to see C³I on the Störtbecker Stage up on Hafenstraße but my dislike of the surrounding (and the rather stiff cold blow from the riverside) did fend me off and i took the train home.

    Both bands, indoor, i’ll take on anytime. Open Air? Just sucks.

  • … Déjà-vu: again a master class in tactics, served by Mr. Ewald (and Himmelman)!

    … Déjà-vu: again a master class in tactics, served by Mr. Ewald (and Himmelman)!

    Home, sweet home...
    Home, sweet home…

    Es bleibt eine Achterbahn – zu Hause klappt die Taktik, Auswärts vergeigt der magische FC leider die einfachsten Spiele. Also sind das jetzt alles Endspiele und zum ersten kamen die “Roten Bullen” aus Leipzig. Eingestimmt wurden die Gäste mit der Vereinshistorie des magischen FC und unseren größten Erfolgen:

    1910: Gründung  – 1915: hoch in die 2.Liga – 1929: Runter in die Regionalliga – 19.10.1930: 1.Derbysieg – 1949: Meister! – 11.8.66 – Danke Oschi – 1977: hoch in die 1.Liga – 3.9.1977!! – 1979: Lizenz – 1990: Fanladen – 3.11.91 '§6' – 2003: Runter in Regionalliga – 2006: Bokal – 2.5.2010: Hain verletzt – 2011: Jolly Rouge – 16.2.2011: Nr.1 der Stadt – 7.5.2011 FCSP – FCB 1:8
    

    Das war mal ne Ansage für den zugegeben etwas anderen Verein aus dem Osten (muss mann nicht mögen, sind aber nicht anders als Wolfsburg, Leverkusen oder aber auch Bayern – also der Teil ist mir daher egal). Und was hatte Ewald im Köcher? Die Doppelaussenverteiger (Kalla und Schachten auf rechts, Halstenberg und Buballa auf links, dazu die Dreifach-6 mit Daube, Alushi und Rückkehrer Buchtmann. Also Defence!

    Millerntor 03.05.2015 13:28  ( (c) gehkacken.de)ac
    Millerntor 03.05.2015 13:28 ( (c) gehkacken.de)

    Los geht es mit Pyro und Rauch, ich mag es nicht. Und dann kam Schachten und hatte nach 9 Sekunden schon das erste Tor auf dem Fuß. Ansonsten in der ersten Hälfte viel Kopfball im Mittelfeld und wenig Chancen. Aber dank eines echten “slice the defence” von Kalla und danke eines super-schnellen Lenny Thy hatten wir das eine Ding das rein ging.

    Und dann: Defence. Fence. Und Leipzig verhedderte sich wunderbar in unserem laufstarken (114,6 km gelaufen!) Spielsystem. Bester Läufer? Eben Thy, mit für einen Stürmer überragenden 11,9 km! Und am Ende war es wieder Himmelmann der den Sieg fest machte. Einfach nur cool.

    Millerntor 03.05.2015 15:30  ( (c) gehkacken.de)
    Millerntor 03.05.2015 15:30 ( (c) gehkacken.de)

    Und am Ende gab es viel Applaus für ein total ausgepowertes Team. Zurecht. Und viel Applaus für die lauten aber eben auch sympatischen Fans aus Leipzig, die sich nach Abpfiff noch ein nettes Gesangsduett mit der Gegengerade lieferten. Smart.

    Und es war so schön, dass die beste Ehefrau der Welt und ich noch in unserem Block sitzenblieben und ein letztes Bier genossen … bis wir alleine waren. Ganz alleine in GG5. Zu schön war das Gefühl. Das auch ein Gefühl eines berechtigten Sieges war. Und der Hoffnung: Das packen die! Und die packen das! Wort!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.105

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.105

    Frank Schulz - Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen (Verlag Galiani Berlin, 2015)
    Frank Schulz – Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen (Verlag Galiani Berlin, 2015)

    Gelesen: 24- –30.04.2015, netto 316 Seiten.

    Der zweite Durchlauf mit Onno Viets, dem Hamburger Original. Im ersten Buch war er noch Privatdetektiv und die großartig durchgeknallte Story hatte einen sinnigen Crime Hintergrund. Sein neuer Fall ist weniger ein Fall sonder der logische Fortgang der chaotischen Angelegenheit.

    Jetzt verdingt er sich als Leibwächter eines arg debilen Künstlers, der eine Kreuzfahrt macht. So wird das diesmal weniger eine Detektivgeschichte sondern ein schiefer und gemeiner Blick auf das Kreuzfahrtunwesen (nämlich das die Klientel immer “gewöhnlicher” wird). Das ist kurzweilig und über weite Strecken auch witzig. Aber so richtig geil ist das Buch im Buch, zwischen den KJapiteln gibt es ein Kasperletheater in Zweisprachig: Barmbekbasch vs. Deutsch. Das ist geiler Scheiß!

    Intelligent! Lustig! Kaufen!

    Soundtrack dazu: Kommando Sonne-milch.