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  • … it must be a great power pop show when them girls are dancing!

    … it must be a great power pop show when them girls are dancing!

    Jeff Burke (of The Marked Men and The Reds fame) is not only relentless when it comes to playing but also song-writing, collaborating and helping other to record their music. He is also relentless when it comes to do things quick end efficient. And thats why i like to watch him setup, tune and play. Forever.

    Kick off at the Molotow on a warm evening though was with Hamburgs finest, at least according to a singular acclaim by one of me mates, The Dutts. He claims they are currently the best thing in Hamburg though i would have some doubts. I’d recon they are at least very active currently and make sure they are heard.

    The internet (damn internet, never forgets) has them down as:

    Equipped with a Sean Wood-like, gloomy, denouncing throat, border-cracking guitar, an unstoppable rolling bass, precise and pulse-strengthening drums, The Dutts are the maximum charge of atropine against the simplicity and clichés of our small universe. 
    (maddes/prettyinnoise) 
    
    The Dutts (Molotow, Hamburg,09.05.2018) (c) gehkacken.de)

    And funnily that is exactly what you get: A sturdy bass, yet again played by a lovely female contingent, a metronome like drum player, pushy guitars and a voice that you either love (some) or hate (few). And hows does it sound? It’s sounds and looks exactly like this:

    I like them but i would not necessarily go the extra mile for them (eg. to Bergamo for Punk Rock Raduno – that would require The Windowsills plus The Veterans). But they have some neat edges that make them actually worthwhile plus they definitely have humor. And a local fan base in numbers. I guess i will see them soon again, looking forward.

    With a quick changeover it was time for Bad Sports (one of my secret favorites), who initially where quite nervous as they faced a complete empty Moltow. They had to be persuaded that just a little noise would be enough to bring the lot back from the fresh air of the backyard into the main room – and quickly that happened.

    Bad Sports (Molotow, Hamburg,09.05.2018) (c) gehkacken.de)

    They started off with something that almost did tear my ear – for my liking the guitar had way too much of a metal sound. I am not an expert on these matters but somehow that – at least for me – took some of the groove away. During the set that was corrected and they sounded so much more fitting. And, as a start, they got the first people moving.

    And that lead towards Radioactivity, with was Jeff Burke plus Bad Sports with changed strings. And they kicked off, efficient and quick, like this:

    And from that moment onward there where a lot of happy people in the now packed Moltow. And specifically there where a lot of happy ladies in the front row, some of the frantically dancing throughout the whole set. A nice change in audience look and feel and stark reminder on what type of mu-sick is being played: (Power) Pop Music like in Popular Music.

    Radioactivity (Molotow, Hamburg,09.05.2018) (c) gehkacken.de)

    And as ever, efficient and quick, Jeff did not talk to the audience nor introduced a song but only ever let his music be the message. And that message was well received and got quite some cheers and movement. Just puuuurrrfect as i’d like to say.

    Way to early (though with an encore) Radioactivity finished up around midnight and the lot reverted to plundering the merch stall. From the 100 singles in red vinyl done for the tour exclusively some stayed right there with me and me mates.

    And as it was a warm May Wednesday evening leading up to a a public holiday next day plenty of people stayed on having some more beers and chatting away. Lovely, that is how it should be: Popular live music and some drinks and chats with friends.

     

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.319

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.319

    Hideo Yokoyama - 64 (Atrium Verlag, 2018)
    Hideo Yokoyama – 64 (Atrium Verlag, 2018)

    Gelesen: 20.04. – 07.05.2018, netto 753 Seiten

    Was für Brocken! Mal ab davon, das dieses Buch alleine wegen seiner Gestaltung ein “Mitnehmer” ist – es ist auch noch eine kleine und extrem tiefe Geschichte aus dem japanischen Polizeiapparat.

    Das ganze ist sicher nicht für Leute die Tempo brauchen. Zwischendurch ging auch mir die Kleinteiligkeit, die Detailriefe und das langsame Tempo durchaus auf den Sack. Aber wenn der Leser sich darauf einlässt und das Kopfkino anschaltet dann ist das eine Geschichte die – trotz der geringen Anzahl der handelnden Person und der geringen Streuung der Geschichte – ganz groß ist.

    Und dann bekommt man nicht nur einen gut gemachten Krimi sondern einen ganz tiefen Einblick in die Gesellschaft, in die institutionalisierten Abhängigkeiten und in die ungebrochene Obrigkeitshörigkeit in Japan. Und die alte Weisheit das Gesicht waren vor Wahrheit kommt.

    Tolles Buch das aber mit viel Mut gelesen werden muss.

    Soundtrack dazu: Gasatsu – OK, was sonst?

    PS: Ich bin ja sehr wählerisch bzw. empfindlich was Cover und Gestaltung angeht. Dem Atrium Verlag und den Gestaltern dieses Buch aber ein ehrliches Chapeau! Hier passt alles und es ist ein echter Hingucker von Brocken…

    So sehen gut gestaltete Bücher aus!
    So sehen gut gestaltete Bücher aus!

     

     

  • … a season in hell ends on a high!

    … a season in hell ends on a high!

    Home, sweet home...
    Home, sweet home…

    Was für ein Saisonabschluss. Die Planer des DFB hatten eigentlich das schlechteste im Kopf: Zwei Heimspiele hintereinander. Und in der Heimtabelle standen wir diese Saison durchgehend auf “Abstieg”. Also die schlechteste Voraussetzung für eine schnelle Rettung.

    Akt 1 – Die dankbaren Greuther

    Millerntor (28.04.2018 12:58 (c) gehkacken.de)
    Millerntor (28.04.2018 12:58 (c) gehkacken.de)

    Die Ausgangsbasis war klar: In Regensburg haben wir es verkackt und unsere #11 hat es so richtig verkackt. Und kein 3er gegen Fürth würde das Hinterherlaufen bedeuten (wo man es dann irgendwann nicht mehr selbst in der Hand hat).

    Das Spiel war dankbar, das frühe Tor von Diamtakos hilfreich und die Verletzung von Buchtmann letztendlich entscheidend: Flum machte danach den Leitwolf. Und das Tor.  Und ein perfekter Konter brachte ein Killertor von Neudecker.

    Klasse, vor allem weil wir ohne #9 und ohne #11 das Ding sicher durchziehen konnten (und Fürth alles tat was ein potentieller Absteiger tun kann).

    Bärenstark und mit der besten Zweikampfqote (83%!): Jeremy, mein heimlicher Held der Saison.

    Millerntor (28.04.2018 14:55 (c) gehkacken.de)
    Millerntor (28.04.2018 14:55 (c) gehkacken.de)

    Akt 2 –  Schwarz-Weiß-Blau war keine Schau

    Endspiel. Ohne wenn und aber. Und viele haben vorher gerechnet und auch ich war mir sicher: Mit einem Sieg war es das. Als Einstimmung gaben die Nord und die Haupt (Premiere!) eine schöne Choreo:

    Danke Nord! 08.05. - wer nicht feiert hat verloren!
    Danke Nord! 08.05. – wer nicht feiert hat verloren!
    Danke Haupt! Wir sind der Fussballclub Sankt Pauli! Und aus Hamburg an der Elbe kommen wir!
    Danke Haupt! Wir sind der Fussballclub Sankt Pauli! Und aus Hamburg an der Elbe kommen wir!

    Und das war die perfekte Einstimmung für ein Spiel bei dem wir hoffentlich das Team der nächsten Saison gesehen haben…

    Millerntor (06.05.2018 15:28 (c) gehkacken.de)
    Millerntor (06.05.2018 15:28 (c) gehkacken.de)

    Und diesmal war es um ein ganzes Stück härter. Die DSC Armina kam als möglicher Relegationskandidat (sollte Kiel verlieren) und mit dem Schwung einer ordentlichen Saison (die wir nicht hatten). Und der auf der Tribüne ja nicht so geliebte Coach unseres magischen FC hatte ein paar gelungene Kniffe an Bord:

    Der Arminia wurde der Ball überlassen und hinten konsequent dicht gemacht. Und nach vorne eigentlich sinnlose hohe Bälle auf Diamantakos. Der konnte die wenigsten gewinnen aber rackerte wie verrückt und schaffte so zweite Bälle. Und auf die gingen wir schnell drauf.  Und wenn wir vorne schnell und flach spielten dann wurde es auch gefährlich, siehe das Tor von Park.

    In der zweiten Hälfte war dann wenig Angst da, Bielefeld hatte zwar den Ball aber kam nie richtig in den Strafraum. Und da die die anderen Ergebnisse auch für uns waren gab es bei Apfiff um 17:21 einen Riesenjubel:

    Ein verdienter Sieg durch eine enorme Kraftanstrengung. Und hinter den Kulissen eine nette Geste an unsere #13, Ryo, bekam die Zuneigung der Kollegen direkt zu spüren (wenn auch die Hoffnung auf eine Fußballkarriere wohl endgültig begraben ist).

    Millerntor (06.05.2018 17:32 (c) gehkacken.de)
    Millerntor (06.05.2018 17:32 (c) gehkacken.de)

    Jetzt kann das Team diese tragische Saison noch rumreißen, 7ter werden und danach wird hoffentlich die sportliche Leitung einige (harte) Entscheidungen treffen. In der nächsten Saison muss es besser werden, vor allem wenn tatsächlich die Stadtmeisterschaft auf dem Spiel steht.

    Forza FCSP!