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  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.003

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.003

    Ken Bruen - Ein Grabstein für Jack Taylor (Atrium Verlag, 2013)
    Ken Bruen – Ein Grabstein für Jack Taylor (Atrium Verlag, 2013)

    Gelesen: 31.08 – 02.09.2013 (Zeit nicht genommen), netto 270 Seiten.

    Schade, das ist erstmal das Ende der Serie um Jack Taylor, das versoffene Elend aus Galway…zumindest behauptet das der Verlag auf dem Backcover. Ken Bruen hat jedoch mit “Purgatory” bereits das nächste Buch fertiggestellt, ich hoffe doch das Harry Rowohlt das auch schnellstmöglich übersetzt.

    Jack nimmt es diesmal mit einer alten Nemesis auf und verliert mal wieder so einiges: Liebe, Körperteile und Freunde – wenn das so weitergeht wird die Serie sicher enden wenn Jack über das lebensfähige Mass hinaus “dezimiert” wurde – großartiger Gedanke!

    In diesem Band sind die Höhepunkte sicher sein (wiederkehrender) Kampf mit der Kirche, eine Bande gelangweilter reicher Jugendlicher und ein Jack Taylor der sich verliebt hat. Dazu jede Menge cooler Sprüche, echter Gewalt und jede Menge Lebenserfahrung. Klasse!

    Soundtrack: Theatre of Hate, was sonst?

  • Kinderbilder (reloaded)

    Kinderbilder (reloaded)

    (c) www.gehkacken.de 2013
    (c) www.gehkacken.de 2013

    Es gibt nichts schöneres als Nachbarkinder (die gerade in die Schule gekommen sind), die das wesentliche schon verinnerlicht haben und solche Geburtstagsgeschenke (an meine Liebste) machen. Danke Mats!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.002

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.002

    Walter Mosley - Rache an Johnny Fry (Berlin Verlag, 2013)
    Walter Mosley – Rache an Johnny Fry (Berlin Verlag, 2013)

    Gelesen: 28. – 30.08.2013 (Zeit nicht genommen), netto 308 Seiten.

    Walter Mosley ist vor allem für seine “Easy Rawlins” Krimis bekannt, die in LA spielen. Allerdings ist er ein Vielschreiber, der sowohl Handlungsorte als auch die Genres gerne mal austauscht. “Killing Johnny Fry” (der Originaltitel ist irgendwie passender) ist dabei ein ziemlicher Mischmasch aus Krimi und Porno (“Erotica”). Das Buch hätte besser zu Heyne Hardcore oder Rotbuch gepasst – das hätte ich sowas erwartet.

    Die Handlung ist einfach und dient als kleine Parabel über das ausbrechen von Cordell (dem Protagonisten) aus einer “normalen” und “heilen” Welt. Dabei schmeißt er den Job und die Idee der monogamen Beziehung über Board und lernt Sex, hemmungslosen Sex, kennen und lieben. Das er dabei nicht nur seinen Geist “befreit” sondern sich auch noch seines Nebenbuhlers (Johnny Fry) auf elegante Art erledigt ist dann wohl das Krimielement. Aber doll ist das nicht. Und die Sexszenen sind dann auch nicht wirklich “Erotica”.

    Nö, das kann er als Krimi viel besser. Dennoch akzeptable Unterhaltung.

    Soundtrack dazu: The Mentors, was sonst?