Category: Bücher

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 919

    Bücher, schnell gelesen: Teil 919

    Joe R. Lansdale - Schlechtes Chili (Dumont, 2012)
    Joe R. Lansdale – Schlechtes Chili (Dumont, 2012)

    Gelesen: 19.05. – 24.05.2012 (Zeit nicht genommen), netto 312 Seiten.

    Joe R. Lansdale ist ein böser Bastard und seine Geschichten aus den Niederungen der amerikanischen Gesellschaft sind gewalttätig, abstoßend und von Grund auf Böse. Und es gibt sympatische Helden, Sex, Crime und lakonische Gewalt.

    Klasse – Gekauft!

    “Schlechtes Chili” ist eine kleine Geschichte aus dem ländlichen Texas – mit kleinen Abweichungen von der Norm: Klar, böse Sheriffs und gute Aussenseiter. Aber auch Schwule, Schwarze und einen Antihelden der 2ten Reihe der beides ist.

    Am Ende viele Tote, eine Überraschung, jede Menge gemeine und spritzige Dialoge und die Erkenntnis: Bester Lesestoff!

    Soundtrack dazu: Butthole Surfers!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 918

    Bücher, schnell gelesen: Teil 918

    Stephan M. Rother - Ich bin Herr deiner Angst (Rowohlt rororo, 2012)
    Stephan M. Rother – Ich bin Herr deiner Angst (Rowohlt rororo, 2012)

    Gelesen: 11.05. – 18.05.2012 (Zeit nicht genommen), netto 567 Seiten.

    Mhhh, das ist ein schwieriges Buch. Als Hamburger habe ich mich über das – für meinen Geschmack – zu dick aufgetragene Lokalkolorit geärgert. Das ging mir Zeit irgendwann so auf den Sack, das ich das lesen fast abgebrochen hätte. Zum Glück habe ich durchgehalten, zum Ende hin wird das ganze eine leidlich spannende (aber sehr bemüht konstruierte) Psycho-Schnitzeljagd, mit einem echten Bösewicht der aus dem Hintergrund die Fäden zieht.

    Gut ist, daß die “Helden” (von denen es 2 gibt) am Ende die volle Wucht des Bösen abbekommen – schade aber das am Ende das Böse einen ehr billigen Cliffhänger bekommt.

    Kann mann lesen, muß mann aber nicht. Am Ende zu viele Worte, zu viel Vorbereitung einer Situation…das ganze geht sicher prägnanter. 50/50 würd ich sagen.

    Soundtrack dazu: Malaria!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 917

    Bücher, schnell gelesen: Teil 917

    Adrian McKinty - Ein letzter Job (Suhrkamp, 2012)
    Adrian McKinty – Ein letzter Job (Suhrkamp, 2012)

    Gelesen: 07.05. – 10.05.2012 (Zeit nicht genommen), netto 387 Seiten.

    Vom Irland Ken Bruen’s zum Nordirland Adrian McKintey’s ist wie vom Spas’s zum Erns’t. Der beste und lehrreichste Krimi über die Geschichte der Para’s und und und in Nordirland ist immer noch “Die Schatten von Belfast” (Stuart Neville) – mehr noch als bei der Michael Forsythe Trilogy hilft es dieses vorher gelesen zu haben (und die Trilogy natürlich auch).

    Der letzte Job – so denkt sich “Killian” das ganz einfach, wird ihn sanieren. Er ist gut darin, Leute zu finden und er ist noch besser darin, sie zu überreden, dass zu tun was sein Auftraggeber verlangt. Eigentlich will er diese “harte” Arbeit nicht mehr machen, aber seine in Immobilien angelegten Ersparnisse verflüchtigen sich gerade mit der Immobilienkrise – da kommt das Angebot von viel Geld für eine einfache Suche grade recht. Und von da an, tja, von da an geht es bergab. Am Ende hilft – this is reality – nur die gute alte Gewalt und “durchgreifen” – bis nach oben.

    Klasse Geschichte, lakonisch brutal und als eigenständiger Roman angelegt trotzdem mit der Trilogie verbunden (Killian tauchte dort auf, Michael Forsythe taucht hier auf). Wirklich gut gemacht und die Geschichte hat auch einen guten flow…Mehr davon!

    Soundtrack: Outcasts!