Category: Bücher

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 918

    Bücher, schnell gelesen: Teil 918

    Stephan M. Rother - Ich bin Herr deiner Angst (Rowohlt rororo, 2012)
    Stephan M. Rother – Ich bin Herr deiner Angst (Rowohlt rororo, 2012)

    Gelesen: 11.05. – 18.05.2012 (Zeit nicht genommen), netto 567 Seiten.

    Mhhh, das ist ein schwieriges Buch. Als Hamburger habe ich mich über das – für meinen Geschmack – zu dick aufgetragene Lokalkolorit geärgert. Das ging mir Zeit irgendwann so auf den Sack, das ich das lesen fast abgebrochen hätte. Zum Glück habe ich durchgehalten, zum Ende hin wird das ganze eine leidlich spannende (aber sehr bemüht konstruierte) Psycho-Schnitzeljagd, mit einem echten Bösewicht der aus dem Hintergrund die Fäden zieht.

    Gut ist, daß die “Helden” (von denen es 2 gibt) am Ende die volle Wucht des Bösen abbekommen – schade aber das am Ende das Böse einen ehr billigen Cliffhänger bekommt.

    Kann mann lesen, muß mann aber nicht. Am Ende zu viele Worte, zu viel Vorbereitung einer Situation…das ganze geht sicher prägnanter. 50/50 würd ich sagen.

    Soundtrack dazu: Malaria!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 917

    Bücher, schnell gelesen: Teil 917

    Adrian McKinty - Ein letzter Job (Suhrkamp, 2012)
    Adrian McKinty – Ein letzter Job (Suhrkamp, 2012)

    Gelesen: 07.05. – 10.05.2012 (Zeit nicht genommen), netto 387 Seiten.

    Vom Irland Ken Bruen’s zum Nordirland Adrian McKintey’s ist wie vom Spas’s zum Erns’t. Der beste und lehrreichste Krimi über die Geschichte der Para’s und und und in Nordirland ist immer noch “Die Schatten von Belfast” (Stuart Neville) – mehr noch als bei der Michael Forsythe Trilogy hilft es dieses vorher gelesen zu haben (und die Trilogy natürlich auch).

    Der letzte Job – so denkt sich “Killian” das ganz einfach, wird ihn sanieren. Er ist gut darin, Leute zu finden und er ist noch besser darin, sie zu überreden, dass zu tun was sein Auftraggeber verlangt. Eigentlich will er diese “harte” Arbeit nicht mehr machen, aber seine in Immobilien angelegten Ersparnisse verflüchtigen sich gerade mit der Immobilienkrise – da kommt das Angebot von viel Geld für eine einfache Suche grade recht. Und von da an, tja, von da an geht es bergab. Am Ende hilft – this is reality – nur die gute alte Gewalt und “durchgreifen” – bis nach oben.

    Klasse Geschichte, lakonisch brutal und als eigenständiger Roman angelegt trotzdem mit der Trilogie verbunden (Killian tauchte dort auf, Michael Forsythe taucht hier auf). Wirklich gut gemacht und die Geschichte hat auch einen guten flow…Mehr davon!

    Soundtrack: Outcasts!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 916

    Bücher, schnell gelesen: Teil 916

    Ken Bruen - Jack Taylor gegen Benedictus (Atrium, 2012)
    Ken Bruen – Jack Taylor gegen Benedictus (Atrium, 2012)

    Gelesen: 05.05. – 06.05.2012 (Zeit nicht genommen), netto 173 Seiten.

    Jack Taylor ist immer noch da, diesmal stellen sich ihm eigentlich alle seinen Dämonen in den Weg: Der Suff, die Drogen, die katholische Kirche, sein alter Polizei-Kumpel und jetziger Polizeichef Clancy, seine “Freundin” Wellewulst und eigentlich der sprichwörtliche Rest der Welt.

    Unvergleichlich gut dreht Ken Bruen seine Runden im Elend von Jack und unvergleichlich gut organisiert Jack in seinem Chaos das Detektivspiel.

    Es gibt eigentlich nichts kurzweiligeres als die Jack Taylor Stories – das ist beste und intelligente Unterhaltung hart am Rande des Elends. Und dazu ein großartiger Reiseführer für Galway im speziellen und Irland im allgemeinen. Sláinte!

    Soundtrack dazu: The Mahones!