Category: Bücher

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.042

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.042

    George V. Higgins – Ich töte lieber sanft (Kunstmann, 2014)
    George V. Higgins – Ich töte lieber sanft (Kunstmann, 2014)

    Gelesen: 15. – 24.04.2014, netto 234 Seiten.

    Fuckin’ cool! Über 200 Seiten können wir dem Mob aus Boston und anderswo zuhören. Und bei diesem belauschen kommen wir dann auch auf die Story und warum am Ende handelnde Personen sterben bzw. beseitigt werden müssen. Das alles passiert so cool und so nebenbei und irgendwie überraschend, das es einfach großes Kino ist.

    Nicht umsonst wurde das mit Brad Pitt verfilmt, wenn auch von Boston nach New Orleans versetzt und leicht auf die Neuzeit adaptiert.

    Dennoch großes Kopfkino, da der Leser wie eine kleine Maus das ganze “belauscht” und erst wenn er alles gehört hat auch alles versteht. Perfekt!

    Soundtrack dazu: Negative FX, was sonst?

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.041

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.041

    George V. Higgins - Die Freunde von Eddie Coyle (Kunstmann, 2014)
    George V. Higgins – Die Freunde von Eddie Coyle (Kunstmann, 2014)

    Gelesen: 10. – 14.04.2014, netto 185 Seiten.

    Klein aber Fein! Nicht umsonst sind großartige Schriftsteller (Elmore Leonard) oder großartige Filmemacher (Quentin Tarantino) Fan von George V. Higgins. Das Buch ist eine staubtrockene Gangstergeschichte aus den 70ern, spielt in Boston und passt “wie die Faust aufs Auge”.

    Das beste aber ist, mit welcher Sicherheit die Figuren kluge Sätze von sich geben, wie zB “Das Leben ist hart, aber wenn man blöd ist, ist es noch härter“. Ein Satz, den ich auf so manchem Grabstein sehen möchte!

    Das Ende ist lustig, der Tod ereilt den von dem wir es erwartet haben aber aus Gründen, die er nicht hat kommen sehen. Zu cool!

    Verfilmt wurde das auch, mit Robert Mitchum, 1973. Ultracool!

    Soundtrack dazu: The Ducky Boys, was sonst?

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.040

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.040

    Joe R. Lansdale - Ein feiner dunkler Riss (Suhrkamp, 2014)
    Joe R. Lansdale – Ein feiner dunkler Riss (Suhrkamp, 2014)

    Gelesen: 05.04. – 09.04.2014, netto 342 Seiten.

    Mhhh, ein Jugendbuch? Irgendwie schon, aber ziemlich gut. Mark Twain auf Modern…

    …he does a wonderful job of mixing the mystery and terror with humor and heart” – das trifft es genau. Nicht so hart wie seine anderen Bücher, nicht so brutal aber der feine dunkle Riss der durch die Kleinstadtidylle von Dewmont in Texas geht wird Stück für Stück sichtbar. Je mehr der 13jährige Stan die Welt mit erwachsenen Augen sieht, desto mehr offenbart sich eine doch gefährliche und gemeine Welt.

    OK, “human” und “heart” sind babei ehr dem (jungen) Alter und der Sichtweise der Protagonisten geschuldet aber die Erkenntniss das es keine heile Welt gibt steckt tief in diesem Buch und bricht dann auch für die Kids durch. Aber die kommen damit klar, wie immer und überall im Leben. Ein gutes “Jugendbuch”, kann sicher an 13+ verschenkt werden!

    Soundtrack dazu: The Big Boys, was sonst?

    PS: Das Cover der Suhrkamp Ausgabe ist stimmig aber gegenüber anderen Versionen ein wenig zu “mau”…vor allem die deutsche Erstausgabe aus dem Golkonda-Verlag überzeugt mit ihrer Stilisierung!

    Joe R. Lansdale - A fine dark line / Ein feiner dunkler Riss
    Joe R. Lansdale – A fine dark line / Ein feiner dunkler Riss