Category: Bücher

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.223

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.223

    Malcolm Mackay - Der Killer hat das letzte Wort (S. Fischer, 2015)
    Malcolm Mackay – Der Killer hat das letzte Wort (S. Fischer, 2015)

    Gelesen: 24. – 29.01.2017 netto 355 Seiten

    Im ersten Band wurde der Trigger gesetzt, jetzt geht es mit “dem Killer” weiter. Geschickt bleibt die Story dabei “beim Killer” und es entsteht eine wunderbare Co-Existenz der Generationen: Auf der einen Seite Frank, der Alte, und auf der anderen Seite Calum, der neue. Killer. Beide.

    Im Hintergrund die Polizei, die keine Beweise hat aber jede Menge Ahnungen, und die Gangster, die sich belauern, belügen und betrügen. Und Polizisten benutzen.

    Das Ende ist dann wirklich großartig, im Kino wäre das mit den richtigen Schauspielern ein großer Moment (und ein paar Tränen). Dichte, Geschwindigkeit und Härte passen zum ersten Teil und der Dritte Teil ist auf jeden Fall gut eingeläutet.

    Soundtrack dazu: Kode9, was sonst?

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.222

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.222

    Malcom Mackay - Der unvermeindliche Tod des Lewis Winter (S. Fischer, 2014)
    Malcom Mackay – Der unvermeindliche Tod des Lewis Winter (S. Fischer, 2014)

    Gelesen: 20. – 23.01.2017 netto 354 Seiten

    Der erste Teil der “Glasgow Killer Trilogie” von Malcom Mackay ist nicht ganz so hard-boiled wie die Krimis von Allan Guthrie (die ich sowas von empfehlen kann) aber ein mehr als ordentlicher Start.

    Dabei war ich auf den Seiten 7-10 schon voll genervt, da werden nämlich alle handelnden Personen vorgestellt. Was danach kommt ist nicht episch und breit sondern focussiert und schmal – eine kleine Geschichte, offen angelegt (der Titel gibt ja schon weg wer da stirbt) und mit den notwendigen Vorarbeiten (die zum Tod von Lewis Winter, einem ehr glücklosen Kriminellen, führen) und der Fall-out davon. Und der ist vielschichtig.

    Alles was von den handelnden Personen geplant war – kommt nämlich nach dem Mord anders. Und so wird das eine spannende Geschichte und man kann erkennen wie das letztendlich Stoff für 3 Bände gibt. Das Setting und die Sprache ist einfach, der Lokalkolorit überzeugend und die Figuren werden überzeugend beschrieben – und dazu eine ausreichend ehrliche Menge Gewalt.

    Soundtrack dazu: Johnny & The Self Abusers, was sonst?

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.221

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.221

    Joe Ide - IQ (Suhrkamp, 2016)
    Joe Ide – IQ (Suhrkamp, 2016)

    Gelesen: 17. – 19.01.2017 netto 379 Seiten

    Cooler Scheiss, seit Megacool von Jess Mowry hab ich keinen so coolen Einblick mehr in die Welt von Crips, Bloods und Rap gehabt – dazu das ganze als eine etwas andere Detektiv Story, passt!

    IQ (Isaihah Quintabe) ist ein Deduktions-Detektiv und nutzt seine deduktiven Fähigkeiten um den Menschen in seinem Hood zu helfen. Das Buch erzählt dabei sowohl die Geschichte von IQ, der nicht über den Tod seines großen Bruders hinauskommt, als auch die Story des Rap Stars Cal aka Murder One, der nicht mehr aus seinem Haus herauskommt (zum einem weil er bedroht wird, zum anderen weil er eine mächtige Klatsche hat).

    Das Vor und Zurück zwischen beiden Geschichten ist gut getaktet (wenn auch manchmal verwirrend), die Story um den Rapper wächst sich nicht nur zu einem irren Kampf mit einem durchgeknallten Killer (der gerne mal einen 60 KG Pitbull als Mordwaffe einsetzt) sondern – natürlich – zu einem Epos um Liebe und Verrat. Dazwischen der kleine und kluge Detektiv IQ, der viel mehr drauf hat als alle denken.

    Super! Viel Humor, ordentlich Gewalt und durchgeknallte Figuren – cooles setting, cool gemacht. Lesen!

    Soundtrack dazu: Ho99o9, was sonst?

    PS: Herausgegeben von Thomas Wörtche und übersetzt von der wunderbaren Conny Lösch – zwei Qualitätsmerkmale!