Category: Bücher

  • … established 2011, 1000 and one entries later!

    … established 2011, 1000 and one entries later!

    Fer fucks sake – i just realized that the review of the Fucked Up show was my blog entry 1000 and that i completely omitted to capitalize on that little fun fact.

    04.08.2011 marks the day i put this up, whilst the domain was in my possession actually many more years. But back then i decided to put www.oldpunks.de on permanent hiatus and go back expanding a wee bit more, just like in the early 80’s when i was putting out a small fanzine.

    And now we are in 2019 and i have passed a thousand blags, wow. The only item i still don’t know is how many readers actually enjoy this shit. And what they enjoy. If you want to fill some of the void, just leave a comment.

    Else it is fast forward to more books, more shows and, eventually, back to some footie.

    Love and kisses,

    D. – Custodian of the Archive

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.369

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.369

    Daniel Colve - Ragdoll (Ullstein, 2018)
    Daniel Colve – Ragdoll (Ullstein, 2018)

    Gelesen: 21.- 26.01.2019, netto 470 Seiten

    Das Buch steht schon länger im Rückstand und ich habe es immer wieder nach hinten sortiert. Hauptgrund dafür der Waschzettel auf der Rückseite und das Cover. Und warum habe ich es überhaupt gekauft? Natürlich wegen der Übersetzerin: Die wunderbare Conny Lösch (ein Qualitätsmerkmal) hat übersetzt.

    Und was habe ich bekommen? Eine perfekt und mit viel Street bzw. Cop Credibility erzählte Serialkiller Story mit einem großartigen Spannungsbogen. Und einer sensationell gemachten falschen Fährte, die am Ende auch den erfahrenen Krimi-Leser überrascht zurücklässt: Das Detail hatte auch ich übersehen.

    Wow. Das war überraschend! Härte, Tempo, Gewalt und viel Blut – alles da was ein guter Slasher braucht, dazu jede Menge Cop Alltag. Cool. Trotz der Drohung auf dem Umschlag freue ich mich auf mehr.

    Und verraten wird diesmal nix. Never.

    Soundtrack dazu: Crown Court – What are you going to do?, was sonst?

    PS: Vielleicht verrät ja Daniel Cole was…

    PPS: Warum der Ullstein Verlag ein derart schlecht passendes Cover mit einem Stock-Foto dafür genommen?

    Ist sowas nach der Haager Landkriegsordnung nicht geächtet?

    Das Original kommt so und passend zu Thema daher:

    Daniel Cole - Ragdoll (Orion Books, 2017)
    Daniel Cole – Ragdoll (Orion Books, 2017)

    Ich werde es glaube ich nie verstehen was das soll, ich kann es mir nur so erklären das entweder die Lektoren größenwahnsinnig sind oder aber die Lizenzkosten fürchten. Zum Kotzen!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.368

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.368

    Virgine Despentes - Das Leben des Vernon Subutex 3 (Kiepenheuer & Witsch, 2018)
    Virgine Despentes – Das Leben des Vernon Subutex 3 (Kiepenheuer & Witsch, 2018)

    Gelesen: 15.- 20.01.2019, netto 401 Seiten

    Das Ende der Trilogie um den ex-Schallplatenfachgeschäftinhaber Vernon Subutex kommt definitiv anders als ich es erwartet hatte.

    Ein furioses Finale hatte ich erhofft und bekomme … ein etwas anderes furioses Finale inklusive einer etwas schrägen Zukunftsvision zum Thema “Musik wird verboten” (ca. 2085) und “der Subutex Kult wird bei der Weltregierung anerkannt” (ca. 2286).

    Wurden im 2ten Teil die Freunde bzw. Anhänger von Subutex im Detail auseinander genommen so wird im letzten Teil das ganze wieder zusammengefügt: Der begnadete Playlisten-Macher (auch eine schöne Analogie auf die Spotify-Generation) zieht mit einer Art Hippie-Kommune durch Frankreich (und andere Länder) und macht die coolsten Raves – da wo alle hinwollen und ein ganz besonderer Vibe herrscht.

    Dieser Vibe wird aber durch Gewalt beendet: Innerhalb der Gruppe und durch die Terror-Anschläge in Paris (Charlie Hebdo, Bataclan). Und damit geht mal wieder alles den Bach runter.

    Virgine Despentes verwebt das ganze zu einem sehr detaillierten und persönlichen Gesellschaftsbild in dem Drogen, Geld und Gewalt letztendlich die Kraft der Musik vernichten. Und an Gewalt wird am Ende nicht gespart, ehe der fast schon esoterische Ausblich auf das 3te Jahrtausend kommt.

    Klasse wieder der Kniff, die Kapitel mit dem Ende zu beginnen und dann zu erzählen wie es dazu kam – das ist große Erzählkunst.

    Soundtrack dazu: Youth Avoiders – World Vision, Wide Opening, was sonst?