Bücher, schnell gelesen: Teil 1.370

Mark Billingham - Die Schande der Lebenden (Atrium Verlag, 2017)
Mark Billingham – Die Schande der Lebenden (Atrium Verlag, 2017)

Gelesen: 27.01 – 07.02.2019, netto 448 Seiten

Ich habe mich lange nicht mehr so durch ein Buch gequält. Zwischendurch hätte ich fast aufgegeben, dann aber linste ein wenig „Crime“ durch die Psychogeschichte.

Das Setting ist einfach: Ein Therapeut und 5 Süchtige. Jeden Montag Therapiestunde. Und irgendwann wird eine Süchtige ermordet. Zuhause.

Die kluge Polizistin, die zuhause auch mit einer süchtigen Frau gestraft ist, erkennt sofort das die Lösung des Falles in der Gruppe liegt.

Die Lösung des Falles ist am Ende überraschend clever gemacht, der Weg dahin aber mit vielen Vor- und Zurückblenden versehen die vielleicht im Film wirken aber im Buch ehr anstrengend sind, vor allem wenn es Pyschospiele zwischen den Personen sind.

Wer auf der Suche nach Crime, Gore, Gewalt und Sex ist findet hier nur Krümmel. Wer ausgiebige Psychoanalysen mag wird fündig.

Soundtrack dazu: Psycho’s – Young, British and White, was sonst?