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  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.603

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.603

    Kyle Perry – Die Stille Des Bösen (Atrium Verlag, 2021)

    Gelesen: 25. – 28.08.2022 (netto 477 Seiten)

    Wow, ein spannendes Debut. Aus Tasmanien respektive Lutruwita (in der Sprache der Aboriginies), der kleinen Insel rechts unten bei Australien.

    Kyle Perry schafft es die besondere Atmosphäre der Insel, vor allem ihre Geographie und Natur, detailliert rüberzubringen. Dazu eine spannende “Teenager gehen in der Wildnis verloren” Story voller Hintergründe – denn alle handelnden Personen haben a) eine Historie und b) etwas zu verbergen.

    Und keiner handelt redlich: Weder die Cops, noch die guten Menschen von Limestone Creek. Und schon garnicht die Teenager und ihr weiblicher Spiritus-Rektor: Madison, You Tube Star und Influenzer, nutzt die Mädchen nämlich für eigene Zwecke. Likes.

    Auch wenn die Handlung manchmal zerfasert bleibt Kyle Perry doch stringent bei einer Geschichte die den Leser auf viele falsche Fährten lockt. Und obwohl es irgendwie ein Happy End gibt, gibt es auch mehr Tote als notwendig – das gefällt mir.

    Bis zum Ende spannend und mit einer guten Balance zwischen plakativen Blicken (auf sympathische Drogenhändler und chaotische Cops) und einer tiefen Analyse von Teenagern per se (kein Wunder, Kyle Perry hat in der Jugendtherapie gearbeitet).

    Das nächste Buch von Kyle Perry kommt noch dieses Jahr, das nehm ich gerne mit!

    Soundtrack dazu: The Victims – High School Girls, was sonst?

    PS: Und Kyle Perry so? Ist glücklich!

  • Time out for reading, bonus: from golden to blue hour!

    Saltum Strand (31.08.2022 (c) gehkacken.de 2022)
  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.602

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.602

    Riko Onda – Die Aosawa Morde (Atrium Verlag, 2022)

    Gelesen: 18. – 24.08.2022 (netto 352 Seiten)

    Es passiert mir nicht oft, das ich keinen Zugang zu einem Buch bekomme. Aber manchmal ist das einfach so.

    Diese Buch habe ich nach 104 Seiten abgebrochen, da das Lesen mich gequält hat. Und zwar die durchaus clevere Idee der Erzählweise, weniger der Inhalt.

    Das Buch besteht aus vielen Kapiteln, jedes Kapitel ist das Transkript eines Gespräches, wobei man nur die Antworten, nicht aber die Fragen zu lesen bekommt. Wer Fragt und wer Antwortet wird nicht verraten (kann aber erahnt werden).

    Mir war das am Ende zu Anstrengend, zu wenig Zielführend und … überhaupt.

    Soundtrack dazu: Keiner.

    PS: Will jemand das Buch versuchen? Ich verschenk es (ggf. gegen Porto).