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  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.165

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.165

    Max Barry - Lexicon (Heyne Hardcore, 2014)
    Max Barry – Lexicon (Heyne Hardcore, 2014)

    Gelesen: 15. – 23.03.2016, netto 452 Seiten.

    Max Barry? Jau, von dem habe ich vor vielen Jahren – so ca. 2004 – mal das großartige “Logoland” (“Jennifer Government” im Original) gelesen … und dann hab ich ihn vergessen.

    Und schwups, da kommt wieder ein etwas anderes Buch um die Ecke. Und womit kommt er um die Ecke? Mit einer Conspiracy-Thriller Version (oder auch einem Road Movie) eines ziemlich durchgeknallten Monty Python Sketches!

    Die Geschichte beginnt schräg, wird schräger und knallt dann ein wenig durch (und das in Broken Hill, NSW) nur um eine äußerst gelungene und – zumindest für mich – in dieser Form noch nie gelesenen und äußerst geschmeidigen Volte. Und aus zwei Geschichten wird … eine. Und war schon immer eine. Sehr gelungen und wenn sich der Leser auf die Macht der Worte einlässt – so oder so – dann ist das ein cooles Buch mit einer coolen alternativen Realität (Neal Stephenson hätte es nicht besser machen können).

    Ach ja, bist du ein Katzen- oder Hundefreund? Und deine Lieblingsfarbe? Bitte wähle eine Zahl von 1 bis 10! Liebst du deine Familie?

    Und: Warum hast du es getan?

    Soundtrack dazu: Mouthguard, was sonst?

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.164

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.164

    Matt Burgess - Cops (Suhrkamp Nova, 2015)
    Matt Burgess – Cops (Suhrkamp Nova, 2015)

    Gelesen: 08. – 14.03.2016, netto 383 Seiten.

    Die mythenumworbene sechste Staffel von The Wire, nach der wir uns alle sehnen” steht auf dem Klappentext. Das ist dann mal ein billiger Aufmacher, aber Bücher müssen nun einmal verkauft werde – erfordern also Marketending.

    Cops hat sein Setting in NYC und begleitet einen Undercover Drogencop bei seinem Tagewerk. Und das ist enttäuschend. Kein Wunder – für jeden Dealer der verhaftet wird kommt ein neuer nach und an die Hintermänner kommen sie eh nicht ran.

    Das ganze hat weder die Dichte noch den Tiefgang von “The Corner“, ist aber als lakonische Betrachtung ganz ok. Leider ohne jede Spannung und ohne echtes Crime Feeling. Desillusionierung ist das Wort was über allem schwebt. You not gonna win the war on drugs!

    Soundtrack dazu: Warzone, was sonst?