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  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.231

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.231

    James McClure - Song Dog (UT Metro, 2016)
    James McClure – Song Dog (UT Metro, 2016)

    Gelesen: 06. – 19.03.2017 netto 344 Seiten

    Die UT Metro Reihe ist einfach eine feine Krimi-Reihe … und immer wieder nimmt sie sich auch alter Perlen an. Diesmal kommt das Œuvre von James McClure dran – alle 8 Bücher der Kramer & Zondi Serie (1971-1991) werden in der logischen Reihenfolge neu aufgelegt.

    McClure verließ Zuid-Afrika 1965 und emigrierte nach England, da es für ihn als Journalist, der die Arbeit der Polizei kritisierte, im Apartheidsystem einfach keine Zukunft gab.

    Von England aus nutzte er dann die Mittel des Kriminalromans um die Apartheid, die Brutalität und Ungerechtigkeiten gegenüber den Schwarzen, den Coloured und allen anderen aufzuzeigen. Und das machte er mit schonungsloser Offenheit: Er beschrieb einfach was so passiert wenn jemand umgebracht wird. Und wie sehr die “Rassen” der Opfer und der Ermittler die Ermittlungen bestimmen. Er hält quasi einfach einen Spiegel in den Raum – die Erkenntnis kommt dem Leser von ganz alleine.

    In “Song Dog” lernt der weiße Lieutenant Trump den Bantu Detektive Sergeant Zondi im Rahmen einer spannenden Ermittlung um den Tod eines Polizisten kennen. Man ahnt hier schon, was für ein cooles Duo sie abgeben. Durch die zwei Helden kann McClure dann auch in links und rechts vom Rassentrennungszaun ermitteln, ein kluger Kniff.

    Spannend, schonungslos (auch in der Rückschau von heute) und wo notwendig auch mit der entsprechenden Brutalität. Dazu schafft er es den Gegensatz der großartigen Natur und des Systems mit einer sehr präzisen Sprache rüber zubringen. Ganz großer Stoff! Alle kaufen!

    Soundtrack dazu: Wild Youth, was sonst?

  • … all top 5 teams played, now lets turn to the real games (we ought to win)!

    … all top 5 teams played, now lets turn to the real games (we ought to win)!

    Home, sweet home...
    Home, sweet home…

    … and finally Hanover. The last of the top 5 teams we luckily all played early in the 2nd half of the season. And that just leads down one road and that is more wins, especially at home.

    Millerntor (18.03.2017 12:58 (c) gehkacken.de)
    Millerntor (18.03.2017 12:58 (c) gehkacken.de)

    The difficult thing with Hanover is not that is the most ugly city in Germany but that they have perfected a game play where they dominate like the last 10 minutes and score a lot of late goals. Me mate W. was quite vocal about this prior to the game … and that was how it was going to happen.

    A dull first half followed by a surprisingly good 2nd half, where we had the chances and Hanover had the last 10 minutes. And boy did they have it. Quite some luck was needed to bank the one point from the home draw.

    Millerntor (18.03.2017 14:57 (c) gehkacken.de)
    Millerntor (18.03.2017 14:57 (c) gehkacken.de)

    The only item that worried me was the lack of quality from the bench: Thy had only one scene (which looked more good than it was difficult for Tschauner to save), Kyoung-Rok Choi did have little impact and good old Kalla missed the killer pass to set a surprise win in overtime. And a big “damn” for Aziz accumulating his 5th booking and being out away at Aue – the crucial 6 point game to come!

    Forza FCSP, keep ahead and keep sucking Die Region down!

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 1.230

    Bücher, schnell gelesen: Teil 1.230

    Jerome Charyn - Winterwarnung (Diaphanes, 2017)
    Jerome Charyn – Winterwarnung (Diaphanes, 2017)

    Gelesen: 06. – 14.03.2017 netto 303 Seiten plus 10 Seiten Essay von Jerome Charyn über “Sidel”.

    Ach – Schade: Der 12. und letzte Roman mit dem durchgeknalltem Helden Isaac Sidel. Und diesmal reüssiert er als Präsident der US of A – nachdem er in NYC den Law-and-Order Polizeichef und Bürgermeister gab ist er nun der POTUS.

    Ein durchgeknallter nicht-Politiker im Weißen Haus? Ist der Roman aktuell? Nein, er spielt 1989 und am Rande des Umbruchs in der UdSSR und am Rande des nackten Chaos in der Regierung der US of A – alle gegen alle und alle gegen Sidel.

    Der rettet sich mal wieder durch den beherzten Einsatz seiner Glock und in dem er das gleiche Spiel spielt. Und das einfach nur durchgeknallt. Herrlich!

    Das Leben und Wirken von Isaac Sidel über die 12 Bände ist Plicht – es gibt kaum besseres. Jerome Charyn nennt es “kreatives Halluzinieren” und das gleiche passiert beim Lesen – Kopfkino Gallore!

    Soundtrack dazu: CIV, was sonst?