Category: Bücher

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 976

    Bücher, schnell gelesen: Teil 976

    Charlie Huston - Die Hank Thimpson Trilogie (Heyne, 2013)
    Charlie Huston – Die Hank Thimpson Trilogie (Heyne, 2013)

    Gelesen:08.03 – 17.03.2013 (Zeit nicht genommen), netto 1013 Seiten.

    Keine Ahnung warum ich das in der Buchhandlung meines Vertrauens mitgenommen habe – am Klappentext (“… für Fans von The Big Lebowski und Pulp Fiction…“) kann es nicht gelegen haben, der ist mal wieder “billig” (ebenso wie das Cover, aber dazu später mehr).

    Ich mag Geschichten die einem die Möglichkeit geben den Helden über einen längeren Zeitraum zu begleiten – das geht hier wunderbar. Der Titelheld stolpert in etwas rein, das am Ende vielen Menschen das Leben kostet und ihn einmal quer durch Amerika (und das angrenzende Mexiko) und zurück schickt. Doch nicht nur geographische Kreise schliessen sich – auch seine Liebe für Baseball geht und kommt wieder. Das ganze ist von viel Gewalt und echten Schmerzen begleitet und – natürlich – entwickelt Hank eine ganze Menge Professionalität im Töten von Menschen. Dabei lernt er ehr zufällig und lediglich aus reiner Selbsterhaltung, das aber richtig gut!

    Die 3 Einzelbücher passen dabei gut zusammen, zumal sie alle einen anderen Focus in der Geschichte haben, lediglich der letzte Teil fühlt sich ein wenig “bemüht” an. Im großen und ganzen aber spannend, unterhaltend, gewaltätig, blutig und “lakonisch”. Also gut. Nicht ganz so gut wie Adrian McKintys Michael Forsythe Trilogie. Aber, doch, passt.

    Soundtrack dazu: The New Rochelles, was sonst?

    PS: Das Cover ist sowas von langweilig, die 3 Original hätten da mehr Inspiration liefern können. Aber, it’s Random House, so it’s random … clever. Naja, wenigstens wurde das ganze von Markus Naegele übersetzt – aber hätte es dann nicht bei Heyne Hardcore mit ein wenig mehr Pepp im Cover rauskommen können? Ich hab Sorgen, wa?

    Charlie Huston - Caught Steeling (Ballantine Books, 2004)
    Charlie Huston – Caught Steeling (Ballantine Books, 2004)
    Charlie Huston - Six Bad Things (Ballantine Books, 2005)
    Charlie Huston – Six Bad Things (Ballantine Books, 2005)
    Charlie Huston - A Dangerous Man (Ballantine Books, 2006)
    Charlie Huston – A Dangerous Man (Ballantine Books, 2006)
  • Bücher, schnell gelesen: Teil 975

    Bücher, schnell gelesen: Teil 975

    Rex Miller - Im Blutrausch (Edition Phantasia, 2009)
    Rex Miller – Im Blutrausch (Edition Phantasia, 2009)

    Gelesen:02.03 – 07.03.2013 (Zeit nicht genommen), netto 311 Seiten.

    Mission completed – Rex Miller erledigt. In “Fettsack” noch zusammen unterwegs waren die Helden in  “Chaingang” getrennt – der Serienmörder Experte Jack Eichords kommt in “Im Blutrausch” daher auch ohne das Schwergewicht aus. Dafür wird es aber wieder extrem unappetlich (wenn Foltern nicht zu eurem Tagewerk gehört) und extrem einseitig: Die Polizei hat weder Zugriff noch Einsicht in das was Frank Spain hier macht – Jack greift erst am Ende und auch irgendwie unpassend ein.

    Die Story ist klasse: Ein junger Bengel verführt eine Vierzehnjährige und bringt ihr Drogen und Anschaffen bei. Als sie von einem Freier vertrimmt auf dem Strich nichts mehr wert ist verkauft er sie als Spielzeug an Menschen die gerne Menschen quälen. Am Ende wird sie an einen Snuff-Filmproduzenten verkauft, der natürlich nur einmal mit ihr dreht. Was aber alle, die der Lütten was antun, nicht wissen ist das ihr Vater ein Auftragskiller der Mafia ist. Und so macht er sich auf den Weg und rekonstruiert den Weg seiner Tochter. Und alle die mit ihr zu tun hatten kommen auf seine Liste. Und im Abarbeiten seiner Listen ist ein Profi – wer nicht schon Tot ist wird gefoltert und darf dann sterben.

    Großartiges “Ein Mann sieht Rot” Buch mit einem schlechten (aber wohl so zu erwartenden) Ende und ja, es ist ziemlich fies.

    Soundtrack dazu: Point Blank – was sonst?

  • Bücher, schnell gelesen: Teil 974

    Bücher, schnell gelesen: Teil 974

    Rex Miller - Chaingang (Edition Phantasia, 2010)
    Rex Miller – Chaingang (Edition Phantasia, 2010)

    Gelesen: 21.02. – 01.03.2013 (Zeit nicht genommen), netto 350 Seiten.

    Das mit dem Serienkillerfettsack noch durchgeknallterere (!) Geschichten möglich sind war schon klar, aber das hier ist dann schon wieder so abartig das es den geheimen Bösewichtern der US of A unbedingt zuzutrauen ist. Daniel “Chaingang” Bunkowksi, die größte je lebende Killermaschine, wird aus einem geheimen Versuchslabor in eine Feldforschung entlassen. Das Trainingscamp für Attentäter ist aber nicht irgendwo bei einem befreundeten Staat der Kohle braucht sondern im amerikanischen Hinterland, wo “Chaingang” die Landbevölkerung dezimiert.

    Das ganze mit einer Prise “War against Drugs” und einer ehr sinnfreien Liebesgeschichte kombiniert ergibt ein weiteres großartiges Gemetzel. Der Held bleibt der Held und am Ende gilt “CYA” (cover your ass)…

    Kurzweilig – aber auch ein wenig durcheinander!

    Soundtrack dazu: Chainsaw Hookers, was sonst?