Bücher, schnell gelesen, Teil 867

Adrian McKinty - Michael Forsythe Trilogie (Suhrkamp 2010/2011)
Adrian McKinty - Michael Forsythe Trilogie (Suhrkamp 2010/2011)

Gelesen: „Todestag“ 15.10. – 21.10.2011 (Zeit nicht genommen), netto 423 Seiten.

Der dritte Teil der Trilogie zieht in Sachen Tempo und Komplexität der Story wieder an. Er kommt zwar nicht an das überragende „Die Schatten von Belfast“ (Stuart Neville) heran, schafft es dennoch das komplexe Gebräu der „post-IRA“ (for a lack of better terms) Zeit anschaulich und in allen Facetten in die Geschichte zu verweben. Action, Blut und Tod drängen immer wieder von allen Seiten auf unseren „Helden“ ein der am Ende – Hollywood – dann doch ein fast vorhersehbares Déjà-vu hat.

In Summe eine Runde Story, ich bin mir sicher das wird verfilmt. Soundtrack: Outcasts.

Bücher, schnell gelesen, Teil 871

Elmore Leonard - Dschibuti (Eichborn, 2011)
Elmore Leonard - Dschibuti (Eichborn, 2011)

Gelesen: 07.10. – 14.10.2011 (Zeit nicht genommen), netto 314 Seiten.

Elmor Leonard ist ein alter Hase. Viele seiner Bücher sind seid Jahren nicht mehr in Deutschland erschienen bzw. erhältlich – „gesehen“ haben wir sie aber sicher schon mal, nämlich als Hollywood-Verfilmung („Schnappt Shorty“ oder Tarantinos „Jackie Brown“).

Dschibuti ist sein neuestes Werk und eine komplexe Story die auch mit „‏القاعدة‎ und die amerikanische Kultur treffen auf halbem Wege aufeinander“ zusammenfasst werden kann.

Der Erzählrhythmus ist komplexer als bei seinen anderen Geschichten und erfordert ein wenig mehr Konzentration. Als Belohnung winkt eine putzmuntere Story mit teilweise vorhersehbaren und teilweise echt lustigen Wendungen, Nebenkriegsschauplätzen und einer unglaublich lockeren Realitätsnähe.

Wenn ihr euch schon immer gefragt habt warum bestimmte realistische Anschlagsszenarien von Terroristen einfach nicht umgesetzt werden – hier ist die smarte Erklärung: Sie versuchen es, aber sie sind eben auch nur einfache Menschen! Das ganze verwoben mit Piraterie vor Somalia – perfekt!

Als Soundtrack dazu: Satan’s Pilgrims.

Auch hier wieder Kritik am Umschlagdesign – stellt einfach „Road Dogs“ und „Dschibuti“ nebeneinander und … ja, Danke. Das meine ich!

Bücher, schnell gelesen, Teil 866

Adrian McKinty - Michael Forsythe Trilogie (Suhrkamp 2010/2011)
Adrian McKinty - Michael Forsythe Trilogie (Suhrkamp 2010/2011)

Gelesen: „Der schnelle Tod“ 15.10. – 18.10.2011 (Zeit nicht genommen), netto 421 Seiten

Der zweite Teil der Trilogie ist einfacher aber dafür intensiver – keine vielschichtige Storyline sondern ganz einfach die Geschichte einer durchgeknallten IRA Familie und der „Zusammenstoss“ mit dem Protagonisten.

Am Ende ist es wie ein Komet der einen Planeten streift – er kommt aus dem „nichts“ und hinterlässt nichts als Zerstörung und zieht schwer beschädigt weiter. Cool. Diesmal mit einer extra Portion Sex und Gore, passt. Soundtrack: Raised Fist!

PS: Teil 3 ist jetzt vor den Augen…