Bücher, schnell gelesen: Teil 937

John R. Pierson/Jughead/ ian pierce - Weasels in a Box (Hope & Nothings, 2005)
John R. Pierson/Jughead/ ian pierce – Weasels in a Box (Hope & Nothings, 2005)

Gelesen: 19. – 26.08.2012 (Zeit nicht genommen), netto 241 Seiten

Ach, das ist ein schönes Buch. Englisch, klar, das bringt keiner in Deutsch raus. Das schönste: Ein weiteres Buch von einem Musiker, der schlussendlich mit all diesen glorifizierenden Dingen rund um Musiker aufräumt. John R. Pierson aka Jughead (Gitarist von Screeching Weasel) aka ian pierce hat nicht nur viele Jahre Musik gemacht (und das bei einer der Bands die schon Mitte der 80er den Post-Ramones Pop-Punk neu erfanden) sondern auch schon immer Stücke für’s Theater geschrieben.

Sein Buch ist eine etwas schräge Abrechnung mit den Jahren bei Screeching Weasel und, dank seiner Kenntnisse über das „Schreiben“, eine komplexe Sache: Der Erzähler, er selbst, redet in der 3ten Person über sich und das ganz wird als Fiktion verpackt. Wer sich in der US Punk Geschichte, mit Screeching Weasel und ggf. Green Day auskennt, der kann das aber schnell durchblicken.

Wie gesagt – klasse Buch mit intelligenter Rückschau zB auf: „What is Fame and how does it differ from Success?“ (natürlich im Zusammenhang mit „…warum sind Green Day Millionäre und Screeching Weasel nicht?“). Aus meiner sicht als „Fan“ auch spannend – ich kannte und liebte die Platten, mühsam zu bekommen in Hamburg, und dachte immer die sind in US of A sicher Stars – Pustekuchen!

Für jeden angehenden Punk Rock Star ein muss, für jeden in der Musikindustrie dito!

Soundtrack dazu: Any Ramones-Core, what else?

… ein Wunsch an die Gestalter von Büchern!

Ein Krimiserienbuchragal (Stand: 08/2012)
Ein Krimiserienbuchragal (Stand: 08/2012)

Ich kaufe gerne Krimi-Serien. Noch lieber kaufe ich Serien, die eine einheitlich Gestaltung haben!

Also: Oben links – die großartige Hard-Case-Crime Serie von Rotbuch, gefolgt vonden Krimis des Alexander Verlages. Daran anschließend Ken Bruen und Ardrian McKintey. Und dann die Rotbuch Serie – lange mit einheitlich schwarzer Gestaltung und großartigen Titel und Rückenbildern, dann aber wie der Verlag selbst „zerfasernd“. Schade.

Es folgt UT Metro – einheitlich „bunt“ aber ok (bis auf unterschiedlich Buchtiefen – wer macht sowas?) sowie die leider viel zu früh verstorbene Haffmann’s Entertainer Serie. Maßanfertigung übrigens. Lohnte sich „big time“. Mein Plattenregal steht um die Ecke…das kommt ein andernmal!

Mein Wunsch? Ist doch klar – eine einheitliche Gestaltung! Bitte!

Bücher, schnell nicht gelesen: Teil 934, 935, 936

UT Metro - Neuherausgabe unter neuer laufender Nummer (UT Metro, 2012)
UT Metro – Neuherausgabe unter neuer laufender Nummer (UT Metro, 2012)

 

Nicht gelesen: 19.08.2012 (ca. 20 Minuten).

Fail. Ich kaufe meine Lieblingskrimiserien immer wenn neue Bücher erscheinem. „Neu“ ist dabei für mich bei UT Metro zB eine neue laufende Nummer auf dem Buchrücken.

Tja und nun war es soweit: 3 Bücher sind bei UT Metro neu, tauchen in meiner Lieblingsbuchhandlung auf und werden von mir verhaftet.

Als ich dann mit Gary Disher’s „Drachemnann“ anfange kommt es mir nach 20 Minuten so vor als ob ich die Geschichte schon kenne. Ich kann mit zwar nicht wirklich Buchnamen merken, aber Geschichten schon (und die letzte laufende Nummer). Damn it.

Mal sehen ob meine Nachfrage beim Unionsverlag eine sinnvolle Antwort bringt, in jedem Fall wird es nur dazu führen das ich jetzt von zuhause aus UT Metro bestelle, damit ich checken kann ob es die schon gibt.

Bei der Gelegenheit habe ich, schrecklicher Pedant der ich bin, mich auch beschwert das die UT Metro Bücher teilweise unterschiedlich tief sind und so im Regal nicht gut aussehen. Auch das muß mal gesagt werden.

UT Metro - warum müssen Bücher unterschiedlich tief sein?
UT Metro – warum müssen Bücher unterschiedlich tief sein?