Bücher, schnell gelesen: Teil 900

Claudia Pineiro - Die Donnerstagswitwen (Unionsverlag METRO 568, 2012)
Claudia Pineiro - Die Donnerstagswitwen (Unionsverlag METRO 568, 2012)

Gelesen: 22. – 23.03.2012 (abgebrochen)

Das passiert mir selten: Ein UT Metro Buch in das ich so garnicht reinkomme. Aber – auch das gibt es. Und es war eine echte Qual und die habe ich dann doch ehr zügig beendet. Selbst das anlesen der letzten Seiten hatte keinen Erfolg.

Keine Ahnung ob es an der Übersetzung liegt, aber in den „Flow“ dieses Buches bin ich einfach nicht reingekommen – zu sperrig und langweilig sind die Passagen.

Nix für mich. Soundtrack: Saint Vitus!

Bücher, schnell gelesen: Teil 899

Don Winslow - Bobby Z (Suhrkamp, 2011)
Don Winslow - Bobby Z (Suhrkamp, 2011)

Gelesen: 19. – 21.03.2012 (Zeit nicht genommen), netto 274 Seiten.

Und noch ein Einzelgänger, aber die Geschichte ist so durchgeknallt gut das ich eigentlich nix verraten möchte. Alles ein wenig brutaler, deutlich mehr expliziten Sex und ein Looser der sich als idealer Vater, Überlebenkünstler und Irak-gestälter Marine entpuppt – noch eine „One Man Army“ die es mit Gott, der Welt, Mexikanischen Drogenhändlern, Hells Angles und und und aufnimmt.

Eine sowas von Runde und kurzweilige Geschichte wie ich sie wirklich lange lange nicht gelesen habe. Das Original ist von 1997 und war der Durchbruch für Don Winslow – und der englische Titel ist irgendwie viel schöner: „The Death and Life of Bobby Z“ – vor allem wenn man am Ende die Pointe hinter sich hat und das „aaahhhhh“ kommt. Neat!

Soundtrack: Black Flag!

Bücher, schnell gelesen: Teil 898

Don Winslow - Frankie Machine (Suhrkamp, 2009)
Don Winslow - Frankie Machine (Suhrkamp, 2009)

Gelesen: 15.-18.03.2012 (Zeit nicht genommen), netto 358 Seiten.

Ich habe beschlossen mich komplett durch das Œuvre von Don Winslow zu arbeiten – zu sehr trifft  er meinen durch James Ellroy, Walter Mosley, David M. Pierce, Thomas Adcock oder auch Jerry Oster geprägten Krimigeschmack.

Frankie Machine ist ein Einzelstück – als Buch als auch als alternder Mitläufer der Mafia. Das er als Mitläufer eine Gabe hatte (nämlich das spurenfreie Töten) wird einem schnell klar, denn seine ruhige und heile Welt als Surfer und Ladenbesitzer wird wüst durchkreuzt. Das die Geschichte dabei vorhersehbar ist, ist nicht wirklich schlimm denn sie ist einfach gut, flüssig, lustig, spannend erzählt – und Gewalt ist so lakonisch geschildert wie sie in diesen Kreisen nunmal zum Leben gehört. Am Ende haben alle – wie schon immer – Frankie unterschätzt. Sein „altes“ Leben hat er dennoch nicht zurück, aber das ist nicht wirklich wichtig. „Ein Mann sieht Grün“ – wäre das ein passender Filmname? Das Buch sollte mit Robert DeNiro verfilmt werden, aber aus irgendwelchen Gründen stockt das Projekt seit 2007 – eigentlich wollte DeNiro ja auch keine Mafiosi mehr spielen…

Soundtrack: Phantom Surfers!