Bücher, schnell lesen, Teil 870

Neal Stephenson - reamde (William Morrow 2011)
Neal Stephenson - reamde (William Morrow 2011)

Gelesen: “reamde” 24.09. – 07.10.2011 (Zeit nicht genommen, netto 1042 Seiten)

Wie lange habe ich darauf gewartet! Mein Lieblings Non-crime Autor mit einem neuen Buch. Schon seit vielen Monaten als US-Import bestellt (natürlich die teure Hardcover Auflage mit den stylisch „roh“ beschnittenen Seiten) kommt es direkt am US Erscheinungstag hier an – cool.

„Anthem“, sein vorheriges Buch, war ja ein schweres Sci-Fi Biest das sich nur durch wirklich ernsthaftes Durchkämpfen sinnvoll lesen lassen wollte – „reamde“ ist ein furioses Come-Back mit einer Story die so nah wie noch nie (zumindest nicht seit „Zodiac“) an der Realität ist und so cool und federleicht wie ein – naja fast – schmunzelnder californischer Krimi (ein Hauch David M Pierce nehme ich war) auch wenn er weiter oben (in Orgon), weiter im Süden (China) und überhaupt einmal um die Welt spielt.

Äußerst elegant wird die Welt der Hacker, der Mafia, der MMOG’s und die der islamistischen Terrorristen (und der US-Hinterwäldler – Vorsicht, die Guten!) so fein und detailgetreu verwoben. Einige Abende konnte ich das Buch nicht vor 01:00 aus der Hand legen – die Geschichte ließ mich nicht los.

Lesen, ohne Rückfrage! Soundtrack dazu: Supersuckers!

(PS: Neal Stephenson lese ich immer im englischen Original, selbst die beste Übersetzung bekommt Probleme mit dem Cyber-slang etc – es lohnt sich im Original einzutauchen!)