Bücher, schnell gelesen: Teil 1.239

Michael Dibdin - Roter Marmor (UT Metro, 2017)
Michael Dibdin – Roter Marmor (UT Metro, 2017)

Gelesen: 28.04. – 01.05.2017, netto 242 Seiten

Me bad, ich hab mal wieder die Reihenfolge durcheinander gebracht. Roter Marmor ist der 8te Band aus der Aurelio Zen Serie und erfordert das der 7te Band (Sizilianisches Finale) vorher gelesen wird. Ansonsten fehlt der Aufhänger. Damn.

Es fehlt also der Aufhänger warum Aurelio Zen sich unter falscher Identität an der toskanischen Küste erholt (und verliebt). Die Mafia versucht nebenbei ihn zu ermorden, stellt sich dabei aber ehr dämlich an. Ein kleines Zwischenspiel in Island fällt völlig aus dem Rahmen der Serie und wirkt wie ein Fremdkörper, dient aber zur Überleitung zurück nach Italien. Wo Zen nicht nur einen neuen Job bekommt …

… sondern auch die neue Liebe mit einem Mord überzeugt.

Mhhh, komisch – das Buch fühlt sich wie eine Überleitung an, vielleicht ist es ja genau das was Michael Dibdin hier machen wollte. Kurz, holprig und ein wenig schräg. Aber – wie alle Bücher – mit Tiefgang.

Was soll es, ich hätte besser …

Soundtrack dazu: K.U.K.L – Assassin, was sonst?

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.238

Petra Ivanov - Erster Funke (Unionsverlag, 2017)
Petra Ivanov – Erster Funke (Unionsverlag, 2017)

Gelesen: 27.04.2017 19:30 – 21:00, netto 240 Seiten

Ein schnelles Buch (gelesen auf einem Flug London – Hamburg) und leider so gar nicht auf dem Qualitätsstandard der Flint und Cavalli Serie.

Im Vorwort steht dann auch warum das so ist: Petra Ivanov hatte 2005 die Serie um die Schweizer Staatsanwältin und den Schweizer Kommissar so angelegt das es immer unklar war wann und wie die beiden sich kennengelernt haben. Und immer wieder fragten sie Fans: „Was war vorher?

„Leider“ beantwortet Ivanov das in einem ehr schwachen Buch, das weder die Tiefe noch die messerscharfe Präzision ihrer sonstigen Bücher hat. Schade. Es ließt sich zwar flott aber es gibt einem recht wenig.

Soundtrack dazu: Knives Out – I’ll die tonight, was sonst?

PS: Hat ein bisschen was von einer Band, die ein 13 Jahre altes Demo herausbringt. Irgendwie nett, irgendwie gut für eine vollständige Sammlung aber irgendwie auch unbefriedigend.

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.232

James McClure - Steam Pig (UT Metro, 2016)
James McClure – Steam Pig (UT Metro, 2016)

Gelesen: 20. – 24.03.2017 netto 299 Seiten

Wo Song Dog aufhört da mach Steam Pig weiter – aus einem Zufall wird ein Fall und dieser Fall ist tief drinnen dermaßen verstörend – zumindest aus heutiger Sicht.

Da sicher der Fall um dieses verstörende Detail dreht kann es natürlich nicht verraten werden. Aber der Leser wird hier mit einem weiteren kleinen und feinen Detail der Apartheid-Politik konfrontiert.

Der Rest ist spannend und einfach nur eine schonungslose Offenlegung des Lebens unter der Apartheid und vor dem Backdrop eines alle Rassen überspannenden Kriminalfalls. Und das ganze mit ordentlich Tempo. Und jede Menge toten Enden bzw. Annahmen die einfach nicht zutreffen.

Cooler Stoff! KAUFEN!

Soundtrack dazu: Contramundi, was sonst?