Bücher, schnell gelesen: Teil 1.224

Malcolm Mckay - Der Killer hat genug vom töten (S. Fischer, 2016)
Malcolm Mckay – Der Killer hat genug vom töten (S. Fischer, 2016)

Gelesen: 29.01. – 01.02.2017 netto 370 Seiten

… und das furiose Finale der Glasgow Killer Trilogie. Hatte schon Frank, der „alte“ Killer, keinen richtigen Bock mehr so hat auch Calum, der jetzt für die Organisation killt, keinen Bock mehr. Er sucht händeringend einen Weg das Leben eines Killers hinter sich zu lassen.

Und um rauszukommen muss er natürlich … weiter killen. War im zweiten Teil der Konflikt zwischen Frank und Calum im Vordergrund so rückt hier der Konflikt zwischen den Organisationen nach vorne und Calum und seine „Flucht“ aus dem Business rückt ein wenig nach hinten … um dann am Ende wieder voll einzuschlagen.

Das Ende ist ein wenig einfach, nicht wirklich überraschend, aber im Kontext des ganzen Epos voll ok. Und als ganzes? Eine schöne Geschichte, mir fehlt ein wenig dreckiger Humor aber es ist ausreichend Gewalt dabei. Und ehrlich ist es – das ist das echte Leben. Bin gespannt auf die BBC-Verfilmung, das kann gut werden!

Soundtrack dazu: The sound of the Outer Hebrides (that’s where Malcom Mackay comes from and still stays – the neatest beaches of the North!)

 

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.223

Malcolm Mackay - Der Killer hat das letzte Wort (S. Fischer, 2015)
Malcolm Mackay – Der Killer hat das letzte Wort (S. Fischer, 2015)

Gelesen: 24. – 29.01.2017 netto 355 Seiten

Im ersten Band wurde der Trigger gesetzt, jetzt geht es mit „dem Killer“ weiter. Geschickt bleibt die Story dabei „beim Killer“ und es entsteht eine wunderbare Co-Existenz der Generationen: Auf der einen Seite Frank, der Alte, und auf der anderen Seite Calum, der neue. Killer. Beide.

Im Hintergrund die Polizei, die keine Beweise hat aber jede Menge Ahnungen, und die Gangster, die sich belauern, belügen und betrügen. Und Polizisten benutzen.

Das Ende ist dann wirklich großartig, im Kino wäre das mit den richtigen Schauspielern ein großer Moment (und ein paar Tränen). Dichte, Geschwindigkeit und Härte passen zum ersten Teil und der Dritte Teil ist auf jeden Fall gut eingeläutet.

Soundtrack dazu: Kode9, was sonst?

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.222

Malcom Mackay - Der unvermeindliche Tod des Lewis Winter (S. Fischer, 2014)
Malcom Mackay – Der unvermeindliche Tod des Lewis Winter (S. Fischer, 2014)

Gelesen: 20. – 23.01.2017 netto 354 Seiten

Der erste Teil der „Glasgow Killer Trilogie“ von Malcom Mackay ist nicht ganz so hard-boiled wie die Krimis von Allan Guthrie (die ich sowas von empfehlen kann) aber ein mehr als ordentlicher Start.

Dabei war ich auf den Seiten 7-10 schon voll genervt, da werden nämlich alle handelnden Personen vorgestellt. Was danach kommt ist nicht episch und breit sondern focussiert und schmal – eine kleine Geschichte, offen angelegt (der Titel gibt ja schon weg wer da stirbt) und mit den notwendigen Vorarbeiten (die zum Tod von Lewis Winter, einem ehr glücklosen Kriminellen, führen) und der Fall-out davon. Und der ist vielschichtig.

Alles was von den handelnden Personen geplant war – kommt nämlich nach dem Mord anders. Und so wird das eine spannende Geschichte und man kann erkennen wie das letztendlich Stoff für 3 Bände gibt. Das Setting und die Sprache ist einfach, der Lokalkolorit überzeugend und die Figuren werden überzeugend beschrieben – und dazu eine ausreichend ehrliche Menge Gewalt.

Soundtrack dazu: Johnny & The Self Abusers, was sonst?