Bücher, schnell gelesen: Teil 1.187

Ken Bruen - Die Füchsin (Polar Verlag, 2016)
Ken Bruen – Die Füchsin (Polar Verlag, 2016)

Gelesen: 20. – 22.07.2016 netto 166 Seiten plus Nachwort von Alf Meyer.

Ein neues Buch aus der “Detective Sergeant Tom Brant und Chief Inspector James Roberts-Serie” und diesmal fällt das Chaos über die (nicht wirklich) wackere Truppe der Southeast London Police Squad in Form einer Killerin, eigentlich sogar einer Serienkillerin, her.

Die Polizei ein einziges Chaos, die Chefs inkompetent und der eigene Suff liegt den Polizisten näher als alles andere – zumal das Leben einfach schlecht ist. In dieses wohlgefügte Chaos bricht das Böse in Form einer skrupellosen Sirene namens Angie.

Angie kann Männer und Frauen manipulieren und steuern und nutzt dieses um der vertrottelten Polizei Geld abzunehmen. Viel Geld. Und am Ende kackt sie ganz groß ab (was klar war und in eine) und das Geld landet – bei der Polizei, aber anders.

Kurz, prägnant, böse und lustig – ein Ken Bruen eben.

Soundtrack dazu: Anger Management League – Police and Thieves, was sonst?

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.143

Ken Bruen - Kaliber (Polar Verlag. 2015)
Ken Bruen – Kaliber (Polar Verlag. 2015)

Gelesen: 19. – 21.12.2015, netto 176 Seiten.

Endlich was neues von Ken Bruen! Ok, neu ist hier etwas fehl am Platz … es handelt sich um eine Krimiserie die er 1998 bis 2007 geschrieben hat.

Warum aus dieser Reihe zuerst der vorletzte Band auf Deutsch erscheint ist mir nicht so klar aber ich hoffe das auch alle anderen Bände der „Detective Sergeant Tom Brant und Chief Inspector James Roberts-Serie“ noch veröffentlicht werden.

Das Buch hat einen schönen Twist über zwei Bücher: Eins vom Polizisten und eine geklauten Homage an Ed McBain’s Kriminalserie über das 87te Revier und eins vom Mörder (und ebenso ungeschrieben). Und das ganze in einem Buch das eine Homage an Ed McBain ist. Cool!

Was bekommen wir? Den ganzen Kosmos durchgeknallter Irrer: In Uniform, ohne Uniform, als Verbrecher und so weiter. Einfach herrlich. Das ganze kurz und knapp und am besten ist dieser Kosmos der Irren im Vorwort von Robert Brack beschrieben:

Robert Brack über Ken Bruen ( (c) Polar Verlag 2015)
Robert Brack über Ken Bruen ( (c) Polar Verlag 2015)

Und nein, es gibt kein Happy End und kein privates Glück. Im Gegenteil, es gibt einen Mörder (der davon kommt) der von dem Polizisten mit Mord bedroht wird. No rules rules! Ken Bruen rules aber sowas von! Lesen! Jetzt!

Soundtrack dazu: London SS, was sonst?

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.003

Ken Bruen - Ein Grabstein für Jack Taylor (Atrium Verlag, 2013)
Ken Bruen – Ein Grabstein für Jack Taylor (Atrium Verlag, 2013)

Gelesen: 31.08 – 02.09.2013 (Zeit nicht genommen), netto 270 Seiten.

Schade, das ist erstmal das Ende der Serie um Jack Taylor, das versoffene Elend aus Galway…zumindest behauptet das der Verlag auf dem Backcover. Ken Bruen hat jedoch mit „Purgatory“ bereits das nächste Buch fertiggestellt, ich hoffe doch das Harry Rowohlt das auch schnellstmöglich übersetzt.

Jack nimmt es diesmal mit einer alten Nemesis auf und verliert mal wieder so einiges: Liebe, Körperteile und Freunde – wenn das so weitergeht wird die Serie sicher enden wenn Jack über das lebensfähige Mass hinaus „dezimiert“ wurde – großartiger Gedanke!

In diesem Band sind die Höhepunkte sicher sein (wiederkehrender) Kampf mit der Kirche, eine Bande gelangweilter reicher Jugendlicher und ein Jack Taylor der sich verliebt hat. Dazu jede Menge cooler Sprüche, echter Gewalt und jede Menge Lebenserfahrung. Klasse!

Soundtrack: Theatre of Hate, was sonst?