Bücher, schnell gelesen: Teil 1.306

Jérôme Leroy - Der Block (Edition Nautilus, 2017)
Jérôme Leroy – Der Block (Edition Nautilus, 2017)

Gelesen: 28.02. – 02.03.2018, netto 308 Seiten

Bei diesem Buch haben mich zuerst die ganzen Rezensionen abgeschreckt, ich dachte sowas brauch ich nicht und das ist auch kein Krimi.

Pustekuchen, genau sowas braucht Deutschland – das ist nur ein Beispiel aus Frankreich, wo der Rechtsruck in der Gesellschaft schon länger passiert ist. Und dieses Buch verpackt die Geschichte wie sowas passiert in einen Krimi, wenn auch nicht in den spannendsten.

Zwei Rechte, zwei Geschichten – einmal aus der „Ich“ Ebene, einmal aus der „Du“ Ebene, der Autor nimmt keine Position sondern lässt die Protagonisten einfach mal erzählen wie das so funktioniert mit „an die Macht kommen„. Dabei fließt Blut und wie so oft in der Geschichte werden am Ende die Hauklötze geopfert sobald die Futtertröge für die eigentlich Bösen in die Nähe kommen.

Mal es Blau an und nenne es „Die Alternative“ und du kannst ahnen wie weit es Nihilistische Arschlöcher mit einem Gefühl für die Massen bringen können.

Niemals!

Pflichtlektüre, bitte kaufen und lesen.

Soundtrack dazu: Berurier Noir – La Jeunesse Emmerde le Front National, was sonst?