Bücher, schnell gelesen: Teil 1.344

Friedemann Hahn - Foresta Nera (Polar Verlag, 2018)
Friedemann Hahn – Foresta Nera (Polar Verlag, 2018)

Gelesen: 10. – 12.09.2018, netto 188 Seiten plus 11 Seiten geschichtliche Einordnung (sehr lesenswert!)

Das ist tatsächlich sowas wie ein hard-boiled Krimi, der in einer harten Zeit spielt in der harte und kriegserfahrene Männer die Bundesrepublik wieder aufbauen – und Männer die vor und während des Kriges Erfahrung gesammelt haben bauen dabei Polizei und BGS wieder auf. Und zum Teil haben sie auch nach dem Krieg weiter Erfahrung gesammelt, nämlich als französischer Legionär in Afrika und Asien.

All diese Männer lässt Friedemann Hahn trocken und kalt in einem kaltem, dunklem Wald an der französischen Grenze aufeinander treffen. Dazu alte Kameraden und tote Mädchen.

Am Ende gibt es nicht nur ein Schlachtfest mit den Kameraden sondern auch unter den Kameraden. Passt.

Das ganz Buch ist wirklich sehr trocken und extrem mit Details durchsetzt, es fehlt völlig die coole Nah- und Unnahbarkeit der amerikanischen hard-boiled Helden.

Würde ich gerne als Gore-Krimi verfilmt sehen!

Soundtrack dazu: Leopold Kraus Wellenkapelle – Klinik unter Tannen, was sonst?