Bücher, schnell gelesen: Teil 1.257

Estelle Surbranche - So kam die Nacht (Polar Verlag, 2017)
Estelle Surbranche – So kam die Nacht (Polar Verlag, 2017)

Gelesen: 31.07. – 02.08.2018, netto 326 Seiten.

Frankreich! Wow! Was für eine schöne Überraschung. Und was für eine geile Story …

… was würdet ihr machen, wenn ihr Koks in bester Qualität (also unverschnitten) am Strand findet und realisiert das ihr nicht nur quasi Bargeld gefunden habt sondern auch noch Treibstoff für das eigene Ego? Runterschlucken und die Cops anrufen? Oder reinschniefen und wie eine Rakete abgehen?

Vor dieser Frage stehend entscheiden sich zwei Studenten aus Paris leider viel zu schnell und ohne alles zu durchdenken. Die Frage, ob jemand das Zeug vermisst kommt ihnen nicht in den Sinn. Und die Frage, ob die Polizei sich irgendwie interessiert auch nicht. Und so haben sie mehr Probleme an der Backe als sie aushalten können:

Eine Killerin der Drogenmafia die ihre Oper sehr gerne quält. Und zwar so richtig. Böse. Und eine Polizistin die einfach nicht loslässt. Und eine veritable Drogensucht, die das Ego und die Umgebung zerstört.

Im Film würde mann sagen „…zogen eine Spur der Verwüstung hinter sich her“ und das trifft es ganz gut. Großartige Story, ordentlich erzählt und ausreichend lakonisch und brutal. Extrem brutal.

Geiler Scheiss, Surf’s up Motherfucker!

Soundtrack dazu: Mark Broadie & The Beaver Patrol, was sonst? Oder doch Les Arondes? Your choice!