Bücher, schnell gelesen: Teil 1.241

Alan Carter - Des einen Freund (Edition Nautilus, 2016)
Alan Carter – Des einen Freund (Edition Nautilus, 2016)

Gelesen: 04. – 13.05.2017, netto 374 Seiten

Heißer Scheiß ctd – nach dem großartigen „Prime Cut“ kommt der zweite Teil um Cato Kwong und Lara Sumich. Aus dem Boom-Town in der Mienengegend zurück in die Großstadt an der West-Küste und Großstadt-Problemen.

Wie schon im ersten Buch schafft es Alan Carter auf perfekte Weise unabhängige Handlungsstränge perfekt und fast unbemerkt miteinander zu verweben.

Eine persönliche Vendetta eines Killer-Arschlochs, ein Bandenkrieg, ein Verdeckter Ermittler und ein korrupter Bulle sind neben den Schicksalslinien der Polizisten Cato und Lara postiert und kreuzen diese – das bleibt nicht ohne Schäden. Obendrauf noch ein kriegsgeschädigtes Flüchtlingskind aus Afrika das keine Skrupel kennt.

Exzessive Gewalt, sexuelle Gewalt und brutaler Mord – all das gibt es hier umsonst und doppelt und dreifach. Einfach ein herrliches Sujet und mit einer großartigen Tiefe erzählt.

Keine Ausrede – beide Bücher sind PFLICHT!

Soundtrack dazu: zxspecky – Living Hell – was sonst?

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.240

Alan Carter - Prime Cut (Edition Nautilus, 2015)
Alan Carter – Prime Cut (Edition Nautilus, 2015)

Gelesen: 02. – 03.05.2017, netto 360 Seiten

Das ist dann mal schlicht und einfach gaaaaanz heißer Scheiß! Wow – mit das beste von Down Under was ich bisher gelesen habe.

Das geht mit einem großartigen Flashback los und schon auf den ersten 20 Seiten gibt es 4 gemetzelte Leichen. Cool. Supercool.

Dazu schafft es Alan Carter einen Looser zum Helden (der Geschichte) zu machen und bis zu 4 Handlungsstränge dermaßen elegant aufeinander zurasen zu lassen das man als Leser überhaupt nicht mehr loslassen kann.

Und, das beste, es gibt trotz allem Witz (und davon gibt es reichlich) genug Blut, genug Bösartigkeit und … tada … kein Fucking Happy End. Ein Buch wie ein Gedicht. Kaufen. Lesen. Staunen!

Soundtrack dazu: Sex Surprise Attack, was sonst?

 

 

 

Bücher, schnell gelesen: Teil 1.225

Declan Burke - Absolute Zero Cool (Edition Nautilus, 2014)
Declan Burke – Absolute Zero Cool (Edition Nautilus, 2014)

Gelesen: 02. – 10.02.2017 netto 309 Seiten

Hui, das hatte ich lange nicht – ein Buch das so überhaupt nicht mit mir reden wollte! Der Klappentext gibt Hoffnung auf ein wenig Jasper Fforde und Thursday Next:

Ein Mörder entsteigt einem unvollendeten Manuskript und setzt den Autor unter Druck.

OK – das ist ein spannender Start. Aber leider entpuppt sich das ganze als verwirrende und ehr lästige Fingerübung in Sachen Erzählebenenverschiebung. Klingt kompliziert und ist es auch. An einigen Stellen ist das kurz mal lustig und an vielen anderen ehr verwirrend.

Da dem Leser auch so keine Orientierungshilfe gegeben wird bleibt nur die Hoffnung, das es am Ende eine coole Auflösung gibt. Aber, nein, auch das nicht.

Verwirrend!

Soundtrack dazu: Electro Motive Forces – Mental Cases, was sonst?

PS: Übersetzt von Robert Brack – ein Qualitätsmerkmal!