Bücher, schnell gelesen: Teil 917

Adrian McKinty - Ein letzter Job (Suhrkamp, 2012)
Adrian McKinty - Ein letzter Job (Suhrkamp, 2012)

Gelesen: 07.05. – 10.05.2012 (Zeit nicht genommen), netto 387 Seiten.

Vom Irland Ken Bruen’s zum Nordirland Adrian McKintey’s ist wie vom Spas’s zum Erns’t. Der beste und lehrreichste Krimi über die Geschichte der Para’s und und und in Nordirland ist immer noch “Die Schatten von Belfast” (Stuart Neville) – mehr noch als bei der Michael Forsythe Trilogy hilft es dieses vorher gelesen zu haben (und die Trilogy natürlich auch).

Der letzte Job – so denkt sich „Killian“ das ganz einfach, wird ihn sanieren. Er ist gut darin, Leute zu finden und er ist noch besser darin, sie zu überreden, dass zu tun was sein Auftraggeber verlangt. Eigentlich will er diese „harte“ Arbeit nicht mehr machen, aber seine in Immobilien angelegten Ersparnisse verflüchtigen sich gerade mit der Immobilienkrise – da kommt das Angebot von viel Geld für eine einfache Suche grade recht. Und von da an, tja, von da an geht es bergab. Am Ende hilft – this is reality – nur die gute alte Gewalt und „durchgreifen“ – bis nach oben.

Klasse Geschichte, lakonisch brutal und als eigenständiger Roman angelegt trotzdem mit der Trilogie verbunden (Killian tauchte dort auf, Michael Forsythe taucht hier auf). Wirklich gut gemacht und die Geschichte hat auch einen guten flow…Mehr davon!

Soundtrack: Outcasts!