Bücher, schnell gelesen: Teil 1.310

Roger Smith - Mann am Boden (Tropen, 2018)
Roger Smith – Mann am Boden (Tropen, 2018)

Gelesen: 23. – 28.03.2018, netto 312 Seiten

Roger Smith kommt ja aus Zuid-Afrika und hat das Land inzwischen in Richtung Thailand verlassen.  Das gleiche hat der „Held“ in diesem Buch auch gemacht, er hat ZA in Richtung US of A verlassen.

Und dort lebt er als glücklicher Geschäftsmann mit seiner Frau und seiner Tochter. Klasse. Aber dann wird seine Familie brutal überfallen. Und fortan wird das Buch nicht nur zum blutigen Splattermovie sondern auch zu einem, bei dem Opfer Täter sind und nicht mehr so zu sein scheint, wie es ist.

Großartig in Szene gesetzt, mit Rückblenden nach Zuid-Afrika, und immer schön an der Grenze des Ertragbaren bzw. des guten Geschmacks. Aber Drogen, Dealen, Korruption und Machtmissbrauch sind keine Dinge die schön zu reden sind sondern die am besten so serviert werden wie sie in Wirklichkeit passieren: Schlecht für die auf der falschen Seite, tödlich für die, die nichts haben und im Zweifel auch schlecht für die auf der richtigen Seite – wenn sie denn nicht oben in der Nahrungskette sind.

Herrlich brutal, herrlich blutig. Eine wahre Pracht. Und ein überraschendes Ende (denn es ist lange nicht klar wer am Leben bleibt) – ich liebe es wenn Helden mitten im Film/Buch einfach mal sterben.

Soundtrack dazu: Yard Trauma – Cry a little longer, was sonst?

 

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