Bücher, schnell gelesen: Teil 1.251

Adrian McKinty - Rain Dogs (Suhrkamp Nova, 2017)
Adrian McKinty – Rain Dogs (Suhrkamp Nova, 2017)

Gelesen: 14. – 17.06.2017, netto 392 Seiten

Der 5te Teil der Reihe um Detectiv Inspector Sean Duffy und wieder einer, in dem Adrian McKinty ganz hart am echten Leben schreibt: Die Stichworte sind Troubles (in Nord-Irland), Kindesmissbrauch (in den höchsten Kreisen incl. Referenz zu Jimmy Savile) und der um jeden Preis notwendige wirtschaftliche Aufschwung für Nord-Irland in den 80ern.

Zuerst hat Duffy ein Déjà-vu: Wie in „Die verlorenen Schwestern“ geschieht ein Mord in einem quasi verschlossenem Raum. Selbstmord also. Und dann nagende Zweifel. Und da Duffy einfach nicht loslassen kann guckt er immer genauer hin.

Und was einfach losgeht wird ein internationaler Fall mit vielen Toten. Und alles vor dem Hintergrund von Kindesmissbrauch. Und Duffy hängt sich rein. Und dann noch ein büschen mehr … und bekommt das ganze auch auf die Reihe (aber nicht vor Gericht). Der dazu passende Cliffhänger ist so gelungen, dass ich ihn hier natürlich nicht verrate. Einfach nur sweet!

Und coole Zitate? Nimm dieses:

Adrian McKinty ( (c) Suhrkamp Verlag 2017)
Adrian McKinty ( (c) Suhrkamp Verlag 2017)

Es bleibt einfach geiler Scheiß! Kaufen!

Soundtrack dazu: The Undertones, was sonst?

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