Bücher, schnell gelesen: Teil 1.346

James Rayburn - Fake (Tropen, 2018)
James Rayburn – Fake (Tropen, 2018)

Gelesen: 21. –25.09.2018, netto 372 Seiten

James Rayburn aka Roger Smith mit einem thematisch Top aktuellem Thriller, der sich wie ein Drehbuch für einen Hollywood Film liest.

Die Geschichte selbst (wenn mann einige stark überzogene Figuren abzieht) klingt realistisch und politisch getriebene Lügen sind heute ja schon lange ein normales Verhalten. Und den US of A mit dem imbecile liar in seat traut man sowas sicher zu.

Das Buch ist spannend ohne zu glänzen, einige Figuren sind allerdings zu plakativ (der CIA Agent aus dem Ruhestand, der UdSSR Spion der vor seinem Tod noch etwas gutes machen will, die Falle am Ende für den Bösewicht) und die Bösewichte sind mit „die bösen Waffenhändler im Hintergrund“ definitiv viel zu einfach aufgesetzt.

In den guten Momenten fast wie eine Elmore Leonard Geschichte, in den nicht so guten irgendwie … langweilig. Dennoch hat das Buch einen Vorteil: Roger Smith schreibt ohne überflüssige Worte, darum kann man das ganze dann doch gut lesen. Eine richtige Zündung im Kopfkino gab es trotzdem nicht.

Soundtrack dazu: The Fake Boys – She calls me America, was sonst?

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