Bücher, schnell gelesen: Teil 1.345

Christopher Brookmyre - Wer anderen eine Bombe baut (Verlag Galiani Berlin, 2018)
Christopher Brookmyre – Wer anderen eine Bombe baut (Verlag Galiani Berlin, 2018)

Gelesen: 13. –20.09.2018, netto 495 Seiten

Auf alle Fälle ein Heidenspass. Auf allen Ebenen. Und ein Autor der seinen Terror-Chef die folgenden Tarnnamen für seine Terror-Crew aussuchen lässt ist einfach großartig: Jones, Jones, Strummer, Matlock, Simonon, Headon, Lydon und Cook. Cool.

Am besten ist das großartige Finale des Buches: Die absolut perfekten und unfehlbaren Terroristen werden in Dubh Ardrain von zwei Schulkindern aus einer Asi-Vorstadt, einem Lehrer und einer Polizistin ausgeschaltet.

Das Buch ist ehr dick als dünn und das vor allem weil Christopher Brookmyre in jedem Absatz über viele Seiten abschweift: Kleine Facetten der Personen werden aufgenommen und unter das Mikroskop gelegt. Der Lehrer, eigentlich ein Held, ist ein Looser der nie erwachsen geworden ist. Der Terrorist, eigentlich ein Looser, ist ein Arschloch das keinen Erfolg als Indiemusiker hatte. Und am Ende jeden Absatzes kommt ein BAM!

Vor allem über die Verachtung die Brookmyre der Indie Musik Szene in Glasgow und England en detail zukommen lässt ist zum schreien großartig.  Extrem lustiges Buch voller schwarzem Humor. Volles Lachpotential.

Bitte verfilmen mit dem Team von Hot Fuzz!

Soundtrack dazu:  The Hives – Hate to say i told you so?, was sonst? Oder doch Doughboys – Good Cop, Bad Cop?

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